Haslacher Freibad öffnet
Badesaison beginnt unter strengen Auflagen

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Haslach (st). Pünktlich um 12 Uhr beginnt am Mittwoch in Haslach die Badesaison. Haslachs Stadtwerke haben alles daran gesetzt, das Bad unter Coronabedingungen schnellstmöglich breit zu öffnen, wobei der notwendige Schutz an keiner Stelle vernachlässigt wird, heißt es in einer Pressemitteilung. 

Freizeitspaß

Ein wichtiges Ziel ist es laut Bürgermeister Philipp Saar, insbesondere Familien mit Kindern nun in der warmen Jahreszeit Entlastung und ein wenig Freizeitspaß zu bringen. Deshalb seien die arbeitsrechtlich möglichen Öffnungszeiten auch ausgereizt worden und ganz bewusst auf Zeitbeschränkungen für die einzelnen Nutzer, die gerade für Familien große Nachteile brächten, verzichtet worden.
Das Haslacher Freibad ist täglich von 12 bis 20 Uhr für den angemeldeten Publikumsverkehr geöffnet. Schwimmtraining mit Übungsleitern der Vereine findet erst danach statt. Man war die vergangenen Tage nun mit Hochdruck dabei, in allen Teilbereichen die Auflagen der Landesverordnung für das Haslacher Bad umzusetzen. Während die gesamte Schwimmbadmannschaft eifrig dabei ist, mit Richtungspfeilen, Absperrbändern und Trenngittern die fußläufigen Bereiche sicher zu gestalten, widmen sich Freibadmitarbeiterin Angelika Keller und Stadtwerkegeschäftsführer Hans Peter Falk dem Kassenbereich, denn es gilt die Besucherobergrenzen über den Eintritt sicher zu regeln. Es gibt in dieser Saison ausschließlich Einzeleintritte, die vorab über ein nagelneues elektronisches Ticketsystem von zu Hause aus gebucht und dann beim Badbesuch abgescannt werden. So lässt sich die Nutzerzahl stets exakt erfassen. Für Badegäste, die über keinen Internetzugang verfügten, ist zudem ein begrenztes Kontingent an gedruckten Barcodetickets bei der Kasse vorrätig. Online Buchungen sind über die Homepage der Stadtwerke und auf der Seite der Stadt Haslachmöglich.

Maximal 750 Besucher

Die von der Verordnung vorgegebene Obergrenze für das Haslacher Bad liegt bei 750 Besuchern, wobei sich im Schwimmerbecken maximal 50 Personen aufhalten dürfen, im Nichtschwimmerbecken liegt die Zahl bei 100 Personen und im Kinderbecken dürfen sich 10 Kinder auf einmal tummeln. Jeder Beckenbereich erhält eine eigene Beckenwache, die diese Vorgaben kontrolliert. Sollte es notwendig werden, kann kurzfristig noch ein Sicherheitsdienst – beispielsweise zur Vermeidung ungeordneter Warteschlangen im Eingangsbereich – eingesetzt werden. Die 1,5 Meter Regel gilt im gesamten Bad, auch in den Becken. Rutschen und Sprungtürme sind gesperrt. Ein- und Ausgänge werden getrennt und schließlich sind Zahl der Duschen und Toiletten so gekennzeichnet, dass die Nutzung der Verordnung Rechnung trägt.

Zwischendesinfektionen

Besonderen Wert legen die Verantwortlichen der Stadtwerke auf die Tatsache, dass während des gesamten Badebetriebs eine Reinigungskraft anwesend sein wird, die die notwendigen Zwischendesinfektionen vornehmen wird und auch dafür Sorge trägt, dass das obligate Handdesinfektionsgerät im Eingangsbereich stets befüllt ist. „Der Aufwand ist hoch und einige Bereich sind eingeschränkt“, konstatiert Ralf Rösch, der technische Werksleiter der Haslacher Stadtwerke. „Doch gerade für junge Familien wollen wir das Bestmöglichste aus der Situation machen“. Sein kaufmännischer Kollege Hans-Peter Falk appelliert an die Badegäste, verantwortungsvoll zu handeln: „Nur wenn sich alle an die notwendigen Regeln, die wir im Bad auch durch Plakate kommunizieren, halten, wird es einen guten Betrieb auch unter den schwierigen Bedingungen geben – Sicherheit geht in jedem Falle vor!“

Autor:

Anne-Marie Glaser aus Offenburg

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