Neues Beratungsangebot für Menschen mit Behinderung
Ergänzende unabhängige Teilhabe im Kinzigtal

Zum Startschuss für die „ergänzende unabhängige Teilhabeberatung“ im Kinzigtal war CDU-Bundestagsabgeordneter Peter Weiß nach Haslach gekommen. Von links nach rechts: Gabriele Dettling-Klein, Leiterin des Fachbereichs Familie und Soziales beim Caritasverband, Caritas-Geschäftsführer Detlef Kappes, die EUTB-Beraterin Michaela Himmelsbach, Bundestagsabgeordneter Peter Weiß und Bürgermeister Philipp Saar.
  • Zum Startschuss für die „ergänzende unabhängige Teilhabeberatung“ im Kinzigtal war CDU-Bundestagsabgeordneter Peter Weiß nach Haslach gekommen. Von links nach rechts: Gabriele Dettling-Klein, Leiterin des Fachbereichs Familie und Soziales beim Caritasverband, Caritas-Geschäftsführer Detlef Kappes, die EUTB-Beraterin Michaela Himmelsbach, Bundestagsabgeordneter Peter Weiß und Bürgermeister Philipp Saar.
  • Foto: Büro Peter Weiß
  • hochgeladen von Anne-Marie Glaser

Haslach (st). Zum Startschuss für die „ergänzende unabhängige Teilhabeberatung“ im Kinzigtal war CDU-Bundestagsabgeordneter Peter Weiß nach Haslach gekommen. Im Rahmen des gleichnamigen Programmes fördert das Bundesministerium für Arbeit und Soziales den Aufbau eines Beratungsnetzwerkes für Menschen mit Behinderung mit rund 58 Millionen Euro jährlich - darunter eine Stelle beim Caritasverband Kinzigtal. „Gerade im ländlichen Raum braucht es Beratungsangebote für Menschen mit Behinderung. Umso mehr freue ich mich, dass der Bund künftig die Beratungsarbeit des Caritasverbandes Kinzigtal fördert“, so der Bundestagsabgeordnete.

Aktuell sind bereits 470 Stellen bundesweit genehmigt, bis Ende des Jahres sollen es 500 werden, wie Peter Weiß mitteilte. „Die unabhängige Teilhabeberatung ist eine Maßnahme des Bundesteilhabegesetzes, mit dem wir die UN-Menschenrechtskonvention umsetzen. Unser Ziel ist es eine Gesellschaft zu schaffen, in der Menschen mit Behinderung etwas ganz normales sind“, so der Abgeordnete.

Wie Caritas-Geschäftsführer Detlef Kappes ausführte, sei der Zuschlag auch ein Stück weit „Anerkennung für die Arbeit vor Ort und den Standort Haslach“. Insgesamt zahle sich das Gesamtkonzept mit dem Mehrgenerationenhaus, welches vor zehn Jahre entwickelt wurde, nun aus. Auch Bürgermeister Philipp Saar und Gabriele Dettling-Klein, die den Fachbereich Soziales im Caritasverband leitet, sahen in dem neuen Beratungsangebot eine gute Ergänzung für das Netzwerk vor Ort.

Besetzt wird die Stelle von der Steinacherin Michaela Himmelsbach, die seit Herbst 2017 beim Caritasverband tätig ist. Die studierte Erziehungswissenschaftlerin hat sich bereits während ihres Studiums beim Haslacher Club 82 und der Lebenshilfe engagiert. Eine ihrer ersten Aufgaben wird der Aufbau eines Netzwerkes von Menschen mit Behinderung sein, die sich ehrenamtlich für andere Betroffene engagieren und diesen mit Rat und Tat zur Seite stehen.

Autor:

Anne-Marie Glaser aus Offenburg

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