Einstimmung auf Heiligabend mit Glühwein, Punsch, Gebäck und auch Musik
Treffpunkt für alle bei der Krippe auf dem Schlossberg

Die Burgmägde bewirten die Gäste mit Glühwein, Punsch und Weihnachtsgebäck.
  • Die Burgmägde bewirten die Gäste mit Glühwein, Punsch und Weihnachtsgebäck.
  • Foto: Kern
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Hausach. „Fernab von allem weihnachtlichen Trubel, hat die heilige Familie wieder eine Herberge auf der Burg Husen gefunden“, freut sich Christel Kern schon auf den
Nachmittag des Heiligabends. Denn am 24. Dezember wird es um 15 Uhr auf
dem Schlossberg bei der Burg Husen wieder eine Einstimmung auf
Weihnachten geben.

Die Idee „Einstimmung auf Heiligabend“ kam im Jahr 2005 von Hartmut Märtin, dem Leiter des Hausacher Kulturamts. Er sei damals auf sie und Elfriede Ramsteiner zugekommen. „Das war im
ersten Jahr“, erinnert sich Christel Kern. Nun laden bereits zum elften
Mal die Stadt Hausach, das Kultur- und Tourismusbüro sowie die Burgmägde
zum Verweilen ein. Ab dem zweiten Jahr lag die Organisation und
Verwirklichung bei der Hausacherin.

Seit sechs Jahren steht die große Krippe in einer Nische auf der Burgebene. Hatte sie sich im
vergangenen Jahr um Ochs und Esel erweitert, kamen heuer ein paar Schafe
hinzu. Mit Franz Schmid hat Christel Kern einen ehrenamtlichen
Mitstreiter gefunden, der gleich zugesagt habe und Ochs und Esel
anfertigte. Jetzt bereicherte er die Krippe mit weiteren Tieren.

Die Initiative, eine lebensgroße Krippe aufzustellen, hatte sie damals
ergriffen, weil „zum Heiligabend einfach eine Krippe dazugehört“.
Christel Kern suchte nach einem Holzspender und bekam vom Sägewerk
Streit gleich eine Zusage. In Schülern und Werklehrern der
Graf-Heinrich-Schule fand sie die Macher der Figuren. Da es damals für
die Schüler zeitlich nicht reichte, wurde das Jesuskind in der
Drechslerei Ramsteiner „geboren“. Das Krippendach wurde vom Bauhof
gefertigt. Inzwischen stellt auch der Bauhof kurz vor Weihnachten die
Krippe auf dem Schlossberg auf. Zur Einstimmung auf den Heiligabend wird
das Ensemble „Feliz Navidad“ auf der Burg aufspielen. An einem
wärmenden Feuer laden die Burgmägde zu Glühwein und Weihnachtspunsch
ein, dazu gibt es Weihnachtsbrötle, Lebkuchen und Stollen.

„Dieses Jahr können die Besucher für eine kleine Spende eine Kerze für den
Frieden auf Erden anzünden. Dieser Weihnachtswunsch soll dann neben der
Krippe zum Himmel leuchten“, erklärt die Initiatorin. Der Erlös der
Spende geht an das Bärenkind Pedro Brucker.

Andrea Moser steht neben Christel Kern am Stand. Das ist für die Organisatorin keine
Selbstverständlichkeit. Das gilt ebenso hinsichtlich der Musiker des
Ensembles „Feliz Navid“, einer Abordnung der Sulzbach-Hexenmusik. „Es
ist schön, wenn das Ganze bei den Hausachern ankommt“, versichert
Christel Kern. Immer mehr würden von Jahr zu Jahr am Nachmittag des
Heiligabends den Weg auf den Schlossberg zur Burg Husen finden,
bestätigt sie. Und es seien nicht nur Hausacher, die auf der Burg
willkommen seien. Auch aus den Nachbargemeinden seien immer mehr Gäste
dabei. Es würde sich einfach herumsprechen: „Es ist eine stimmige Sache
mit einem besonderen Ambiente.“

Die Burgebene sei in manchen Jahren je nach Wetterlage schon richtig „menschenübersät“ gewesen. „Wir haben ganz im Kleinen mit vielleicht 20 Personen angefangen“, sagt sie.
Nun ist die Einstimmung auf Heiligabend längst zu einer beliebten
Veranstaltung im Hausacher Jahreslauf avanciert. „Und sei es nur, dass
der Vater und die Kinder auf die Burg kommen, damit die Mutter zu Hause
werkeln kann“, so Christel Kern schmunzelnd. Viele kommen aber auch, um
Bekannte zu treffen.

Autor: cao

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