Besuch auf Ruine Duisburg
Peter Weiß sah sich die Sanierung an

Die Sanierung der Burgruine Diersburg ist abgeschlossen. Unser Bild zeigt (v.l.n.r.) Hans-Christoph und Stefani Roeder von Diersburg, Bürgermeister Klaus Jehle und Bundestagsabgeordneten Peter Weiß vor einem sanierten Teil der Mauer.
  • Die Sanierung der Burgruine Diersburg ist abgeschlossen. Unser Bild zeigt (v.l.n.r.) Hans-Christoph und Stefani Roeder von Diersburg, Bürgermeister Klaus Jehle und Bundestagsabgeordneten Peter Weiß vor einem sanierten Teil der Mauer.
  • Foto: Büro Peter Weiß
  • hochgeladen von Christina Großheim

Hohberg-Diersburg (st). Auch dank Bundesmitteln von rund 125.000 Euro konnte die Sanierung der Burgruine Diersburg in Angriff genommen werden. Nun sind die Arbeiten abgeschlossen. Grund genug für den CDU-Bundestagsabgeordneten Peter Weiß, der in Berlin für einen Bundeszuschuss geworben hatte, sich das Ergebnis gemeinsam mit der Familie Roeder von Diersburg und Bürgermeister Klaus Jehle anzuschauen. „Ich freue mich, dass es gelungen ist dieses nationale Kulturerbe in der Ortenau zu erhalten“, so Weiß bei der Begrüßung durch die Eigentümerfamilie.

Stefani Freifrau Roeder von Diersburg und Hans-Christoph Freiherr Roeder von Diersburg führten die beiden Politiker durch die Ruine und erzählten von der reichen Geschichte der Burg. „Bis zum Dreißigjährigen Krieg siedelten rund 400 Menschen rund um die Burg. Davon waren zwölf übrig geblieben und eine zerstörte Burg“, erklärte Stefani Freifrau Roeder von Diersburg. An einen Wiederaufbau sei nach dem Dreißigjährigen Krieg nicht zu denken geweseb. Viele der behauenen Steine seien abtransportiert zum Bau von Kirchtürmen und Wohnhäusern worden. Der Zahn der Zeit tue sein Übriges, sodass bereits im 19. und 20. Jahrhundert in kleineren Abschnitten saniert werden musste.

Keine leichte Baustelle

„Das Einrichten der Baustelle war auf Grund der begrenzten Zugangsmöglichkeiten nicht ganz einfach“, berichtete Stefani Freifrau Roeder von Diersburg. Bei der Neuverfugung im Rahmen der Erhaltungsmaßnahmen sei Drasskalk zum Einsatz gekommen, der auf Grund seiner wasserabweisenden Eigenschaft für viele Jahre Stabilität geben solle. Ein Ärgernis bleibe der Bewuchs, der „ständig gestutzt werden muss“, wie Hans-Christoph Freiherr Roeder von Diersburg anmerkte. Zukünftig soll auch eine Tafel das Burginnere zieren, welche den Besuchern die Geschichte des Bauwerks näher bringen soll.

Die Ruine erfreut sich seit jeher großer Beliebtheit. Auch zu Corona-Zeiten war sie sehr gut besucht, wie die beiden Burgherren berichteten. „Die sanierte Burg kann sich wirklich sehen lassen. Ich hoffe, dass die Burgruine mit den nun abgeschlossenen Sanierungsarbeiten für viele weitere Jahrzehnte Bestand hat“, sagte Weiß nach dem gemeinsamen Rundgang.

Autor:

Christina Großheim aus Offenburg

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