Bürgerstiftung Hornberg unterstützt Wilhelm-Hausenstein-Symposium
Kapital steigt weiter an

Im Rahmen des 11. Wilhelm-Hausenstein-Symposiums spielt am Freitag, 19. Oktober, ab 18 Uhr die Bigband des Wilhelm-Hausenstein-Gymnasiums aus Durmersheim.
  • Im Rahmen des 11. Wilhelm-Hausenstein-Symposiums spielt am Freitag, 19. Oktober, ab 18 Uhr die Bigband des Wilhelm-Hausenstein-Gymnasiums aus Durmersheim.
  • Foto: Petra Epting
  • hochgeladen von Marthe Roth

Hornberg (pt). Seit fünf Jahren gibt es die Bürgerstiftung Hornberg. Das Kapital wächst weiter – und auch die Bereitschaft der Bürger zum Mitmachen. Und so kommt die Stiftung seit ihrer Gründung im Jahr 2013 jährlich weiter voran. So flossen ihr im Jahr 2017 insgesamt 36.575 Euro an Spenden und Zustiftungen zu, davon allein 21.000 Euro aus runden Geburtstagen und Firmenjubiläen. Dass die Bürgerstiftung Hornberg bei solchen Anlässen immer wieder bedacht wird, ist für alle Seiten erfreulich.

Ein ganzes Spektrum an Projekten

Unterstützt wird ein breites Spektrum: von Projekten der hiesigen Vereine über Familien, Senioren, die Jugendarbeit oder Einzelpersonen in Notlagen. Zu den jüngsten geförderten Projekten gehören die weitere Attraktivitätssteigerung des Kinderbereichs im Schwimmbad durch den Förderverein Freibad Hornberg und die Projektwoche "Stark.Stärker.Hornberg" der Wilhelm-Hausenstein-Schule.
Ganz aktuell wird das 11. Wilhelm-Hausenstein-Symposium gefördert, das diese Woche von Freitag bis Sonntag, 19. Oktober bis 21. Oktober, mit vielen Vorträgen zum Motto "Reisen" im Rathaussaal stattfindet. Der VFR Hornberg und der TV Hornberg werden außerdem einen Defibrilator anschaffen. Dieser wird im Clubhaus in der Frombachstraße aufgehängt.
"Somit werden die unterschiedlichsten Bereiche und Belange für alle Generationen abgedeckt", unterstreichen Vorstands- und Kuratoriumsmitglieder immer wieder. Gleichzeitig gibt es Förderungen für Veranstaltungen mit Außenwirkung wie beispielsweise eben das Hausenstein-Symposium. So etwas wirkt sich laut Bürgerstiftung positiv auf das Stadtimage aus. Doch im Fokus stehen das Brauchtum und die Vereine. Denn gerade Letztere leisten Großes für die Gesellschaft, obwohl sie finanziell nicht auf Rosen gebettet sind.

Spenden steigern Stiftungskapital

Das Stiftungskapital konnte im Lauf der Jahre durch weitere Zustiftungen und beachtliche Spenden enorm gesteigert werden. So kommt zu der Summe des vergangenen Jahres von 36.575 Euro auch noch ein Erbe in Höhe von 200.000 Euro hinzu. Auch damit kann man Gutes für den Heimatort bewirken. Im vergangenen Jahr wurden Fördermittel in Höhe von rund 19.100 Euro bewilligt. Seit Bestehen der Bürgerstiftung beläuft sich die Höhe der bewilligten Fördermittel auf rund 39.500 Euro. 2017 wurden rund 50 Prozent der Gesamtfördersumme seit der Gründung bewilligt. Mittlerweile verfügt die Stiftung über einen Kapitalstock von 950.000 Euro und nähert sich der Eine-Million-Euro-Grenze. Eine Größenordnung, die anfangs niemand für möglich gehalten hätte.
Die Bürger sind aufgerufen, weitere Anträge zu stellen. Diese sind aufgrund der Formalien wichtig, denn Stiftungen werden in Deutschland genaustens überprüft.

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