Umlegungsausschuss nimmt Arbeit auf
Baugebiet Heidenhöf/Gässelsmatt nimmt Gestalt an

Die Entwurfsplanung - Stand Juli 2019 - für das Baugebiet Heidenhöfe/Gässelsmatt in Kappelrodeck
  • Die Entwurfsplanung - Stand Juli 2019 - für das Baugebiet Heidenhöfe/Gässelsmatt in Kappelrodeck
  • Foto: Gemeinde Kappelrodeck
  • hochgeladen von Christina Großheim

Kappelrodeck (st). Wie in der Flächennutzungsplanung vorgesehen, entwickelt die Gemeinde Kappelrodeck im Bereich Heidenhöfe/Gässelsmatt ein attraktives Wohngebiet. Vorausgehen wird der Umzug des Tennisclubs in das Sportzentrum Rodeck-Stadion, wo derzeit die Bauarbeiten für die vier neuen Tennisplätze mit hochwertigem Belag sowie eine Trainings-Wand und ein Lagergebäude auf Hochtouren laufen. Die Modernisierung der angrenzenden Pfarrberghalle, wo die sanitären Anlagen und der Clubraum durch den Tennisclub mitgenutzt werden sollen, ist bereits in Planung.

Das Bebauungsplanverfahren für das Baugebiet Heidenhöfe/Gässelsmatt wurde vom Gemeinderat 2019 bereits eingeleitet. Auf rund 3,2 Hektar sollen hier knapp 40 Bauplätze mit viel Grün, Bachläufen und Uferbereichen sowie einem Spielplatz entstehen. Daneben werden neue öffentliche Parkplätze geschaffen. Auch die Wohnmobilstellplätze, die im Plangebiet liegen, sollen neu angelegt und attraktiviert werden. Deren Anzahl soll gehalten und nach Möglichkeit sogar erweitert werden. Mit dem Bau-gebiet oberhalb des Ortskerns soll außerdem Retentionsraum für die Acher geschaffen werden, um bei Hochwasser Schutz zu bieten.

Weitere Besonderheit des Gebietes: Nahezu alle Flächen befinden sich im Eigentum der Gemeinde. Nachdem vom Tennisclub ein Grundstück erworben wurde, sind nur noch zwei Privateigentümer mit insgesamt rund 5.500 Quadratmetern Fläche beteiligt. Und auch für den Großteil dieser Fläche laufen Verhandlungen, um sie aus dem Verfahrensgebiet „herauszutauschen“. Bis die baureifen Grundstücke in die Vermarktung gehen, wird wohl über ein Jahrzehnt vergangen sein, in dem die Gemeinde Kappelrodeck trotz hoher Nachfrage Bauwilligen keinen kommunalen Bauplatz zur Verfügung hat anbieten können - mit Ausnahme der beiden Bauplätze, die der Gemeinde im Rahmen der privat initiierten Baugebietsentwicklung im Birkköpfel zugeschlagen bekommen hatte.

Parallel zum Bebauungsplanverfahren wird aktuell nun das Umlegungsverfahren durchgeführt, wofür der Umlegungsausschuss seine Arbeit aufgenommen hat. Gleichlautend mit dem Beschluss des Gemeinderates hat er dieser Tage die Einleitung der Umlegung beschlossen und die Abgrenzung des Umlegungsgebietes definiert, gleichermaßen aber auch die Grundsätze für den Verteilungsmaßstab und den Einwurfswert, die sich an den Umlegungsgebieten der jüngeren Vergangenheit orientieren.

Lage des künftigen Wohngebiets

Autor:

Christina Großheim aus Offenburg

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