Zur Sicherung der Baumbestände
40 Kehler Pappeln erhalten Kronenschnitt

Blau markierte Pappeln können nach einem ordnungsgemäß durchgeführten Kronenschnitt erhalten werden.
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  • Blau markierte Pappeln können nach einem ordnungsgemäß durchgeführten Kronenschnitt erhalten werden.
  • Foto: Stadt Kehl
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Kehl (st). Mitarbeiter des Betriebshofes bereiten sich momentan darauf vor, die Pappelbestände auf der Kehler Seite des Gartens der zwei Ufer per Kronenschnitt zu sichern. Die spezielle Schnitttechnik beugt dem Astabwurf der Bäume vor und schützt diese gleichzeitig vor den veränderten Witterungsbedingungen im Zuge des Klimawandels, indem sie den Pappeln ermöglicht eine stabile Krone auszubilden. „Durch diese Maßnahme wird es uns möglich sein, bis zu 95 Prozent der bedrohten Bäume dauerhaft zu erhalten“, versichert Frank Wagner, Leiter des Bereichs Grünflächenmanagement beim Betriebshof.

Nach eingehender Untersuchung im Vorfeld der Baumschnittarbeiten erhielt jede Pappel im Garten der zwei Ufer entweder eine blaue Zahl oder ein rotes Kreuz. Bei den 38 Bäumen mit blauer Markierung steht bereits sicher fest, dass diese nach dem Kronenschnitt erhalten bleiben. Die beiden rot markierten Pappeln gilt es derweil, nachdem ihr Astwerk bearbeitet wurde, ein zweites Mal zu untersuchen. Nur im äußersten Notfall würde man sich von den beiden grünen Riesen trennen, sagt Frank Wagner: „Die Mitarbeiter des Betriebshofes versuchen alles in ihrer Macht stehende, um jede Pappel im Garten der zwei Ufer zu erhalten.“

Die Verkehrssicherheit ist nach dem Kronenschnitt wieder gegeben, ebenso wie der Schutz von Fußgängern sowie der Bäume selbst. Unabhängig von der Maßnahme liegt das Hauptaugenmerk von Frank Wagner auf der stetigen Neupflanzung von widerstandsfähigen Baumarten: „Den regionalen Baumbestand aufzustocken ist im Zusammenspiel mit einer besseren Aufbereitung des heimischen Bodens, die langfristig beste Investition in den Lebensraum Rheinstadt für Menschen, Bäume, Vögel, Fledermäuse und eine Vielzahl von Bienen und Mikroorganismen.“

Autor:

Rembert Graf Kerssenbrock aus Kehl

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