City Center Kehl
Redos-Gruppe sucht neue Mieter

Aktuell an ein paar Schaufenstern zu lesen: Räumungsverkauf wegen Geschäftsaufgabe.
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  • hochgeladen von Daniela Santo

Kehl (rek). Allein in drei Schaufenstern im City Center Kehl (CCK), dazu auch in einem weiteren Geschäft am Marktplatz gibt es derzeit kräftige Rabatte. Nicht wegen eines regulären Schlussverkaufs, sondern in allen Fällen wegen Geschäftsaufgabe und in allen Fällen Mode-Filialen beziehungsweise ein inhabergeführtes Bekleidungsgeschäft. "Der Handel ist im Wandel", bestätigen sowohl die Redos-Gruppe als Eigentümerin des City Centers Kehl als auch Fiona Härtel, Geschäftsführerin von Kehl Marketing auf jeweilige Nachfrage des Stadtanzeiger.

Verändertes Konsumverhalten

Treiber dieser Entwicklung seien beispielsweise Konkurrenzsituationen vor Ort, aber vor allem auch das sich verändernde Konsumverhalten der Zielgruppen und der stetig wachsende E-Commerce, erklärt die Redos-Gruppe. Die CCK-Eigentümerin befinde sich für die vakanten Flächen derzeit in Gesprächen mit Bestandsmietern und potenziellen Neumietern. Als langfristiger Investor lege Redos großen Wert darauf, das City Center Kehl nachhaltig als attraktiven Einzelhandelsstandort zu positionieren und den Kunden ein vielfältiges Einkaufserlebnis zu bieten. Bei der Auswahl neuer Mieter achte Redos auf "einen zeitgemäßen, abwechslungsreichen und standortgerechten Branchen- und Mietermix". Der etablierte Einzelhandelsstandort mit stabiler Besucherfrequenz verfüge zudem über starke Ankermieter. Mit zwei neuen Mietern in den vergangenen Monaten könne das CCK aufwarten.

"Kehl steht im Vergleich mit Städten ähnlicher Größe mit seinem Angebot und der Vielfalt des Einzelhandels sehr gut da", betont Härtel. Mehr Konkurrenz auf zusätzlichen Flächen sowie erhöhte Personalkosten durch längere Öffnungszeiten machten dem Einzelhandel zu schaffen. Um dem Internethandel Paroli bieten zu können, sei es auch für kleineren Geschäfte Pflicht, einen eigenen Webshop zu haben.

Stärken der Innenstadt

Die Innenstadt müsse mit ihren Stärken aufwarten: Die Menschen kämen wegen der Angebote, der Beratung, des Bummels und der Pflege sozialer Kontakte in die Innenstadt. Bei diesen Merkmalen würden die Menschen auch shoppen.

Die Stadt Kehl habe zudem das Angebot auf der grünen Wiese eingeschränkt, in dem es dort keine innenstadtrelevanten Waren geben dürfe. Jetzt gelte es auch das Parken noch attraktiver zu machen und auch beim Bezahlen der Gebühren mit digitalen Möglichkeiten aufzuwarten, betont Härtel.

Autor:

Daniela Santo aus Lahr

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