Kopf-Areal: Ein Baumarkt für die Nahversorgung
Eröffnung im ehemaligen Allshop im Oktober – Heimtiermarkt in Arbeit

Kehl-Goldscheuer. Auf dem „Kopf-Areal“ in Kehl-Goldscheuer wächst das Nahversorgungszentrum weiter. Im Frühjahr haben die dort neu angesiedelten Fachmärkte
geöffnet. Zeitgleich schloss der Allshop, den Familie Kopf seit Jahren
dort betrieb, seine Pforten. Dass die Ladenfläche nicht brach liegen
wird, war klar. Doch was auf den Lebensmittelmarkt folgen soll, war
nicht ganz einfach festzulegen. „Wir dürfen eine bestimmte
Quadratmetergröße nicht überschreiten und kein Innenstadt relevantes
Sortiment anbieten“, erklärt Roland Kopf.

Die Lösung ist nun gefunden: Anfang Oktober wird ein Baumarkt mit einer Fläche von 300 Quadratmetern eröffnet. „Es handelt sich dabei um
einen Nahversorger-Baumarkt“, erklärt Kopf. Ihm ist klar, dass ein
echter Baumarkt eine Mindestfläche von 10000 Quadratmeter benötigt. „Das
würde die Umgebung nicht hergeben.“ Deshalb beschränkt man sich im
Sortiment auf Dinge, die Heimwerker brauchen, für die sie aber nicht
weit fahren wollen – Schrauben und Nägel, Farbe, Werkzeug, Lampen und
ein kleines Gartensortiment. „Wir bieten Qualität an, gerade beim
Werkzeug und den Maschinen setzen wir auf renommierte Markennamen“,
betont Kopf. Die Einkaufsgemeinschaft Zeus ist der Partner für den
Baumarkt, der künftig den Titel „Werkmarkt“ tragen wird. Dabei hat
Roland Kopf natürlich auch die elsässischen Nachbarn als potentielle
Kunden im Auge: „Die Franzosen sind starke Baumarktkäufer“, ist er sich
sicher, dass sein Konzept aufgeht. Deshalb bietet er auch Lampen mit
französischen Fassungen in seinem Sortiment an.

Davon abgetrennt wird – noch in diesem Jahr – ein Heimtiermarkt eröffnet werden. „Wir
sind mit einem Partner in Gesprächen“, so Roland Kopf. Er rechnet damit,
dass die Verträge in Kürze unterschrieben werden. In den nächsten
Wochen laufen die Umbauarbeiten innerhalb des ehemaligen Allshops, um
die beiden Märkte räumlich voneinander zu trennen. Nach wie vor geöffnet
ist die Postfiliale und die Hermes-Annahme und der Tabak-Shop in dem
Gebäude. Die sollen auch bei der neuen Konzeption erhalten bleiben.
Schon fertig sind die Außenanlagen rund um das Gebäude. Von dem Provisorium
während der Bauphase im vorderen Grundstücksteil ist nichts mehr zu
sehen: Die erforderlichen Parkplätze passen sich in der Gestaltung denen
der angrenzenden Fachmärkte an, alles wirkt wie aus einem Guss. „Ich
denke, dass die Kunden sowieso hin und her wechseln, wie sie es wollen“,
ist er sich sicher.

Auch im vorderen Bereich des Areals an der B 36 tut sich was. Derzeit wird ein neuer Tankstellenshop gebaut, die Bodenplatte ist schon fertig. „Die Container sind einfach keine Lösung“, so Kopf. Gleichzeitig wird die Tankstelle in eine Markentankstelle
umgewandelt. Die Zahl der Zapfsäulen bleibt gleich, der Tankshop mit
allem was dazugehört, wird rund 200 Quadratmeter groß.

Autor: Christina Grossheim

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