4600 nachhaltige Pflanzen für kommunale Beete in Kehl
Grün für die Stadt: Robust, langlebig und hübsch

Frank Wagner vom städtischen Betriebshof vor dem Staudenbeet auf dem Kirchplatz in Auenheim, das 2015 bepflanzt wurde.
  • Frank Wagner vom städtischen Betriebshof vor dem Staudenbeet auf dem Kirchplatz in Auenheim, das 2015 bepflanzt wurde.
  • Foto: Stadt Kehl
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Kehl. Sie leben länger und sind dabei noch hübsch anzuschauen: Eine Großlieferung mit mehr als 4600 nachhaltigen Blumen, Gräsern und Bäumen ist auf dem städtischen
Betriebshofgelände eingetroffen. Die Gewächse werden dieser Tage auf
öffentlichen Grünflächen in der Kernstadt und in den Ortschaften
eingepflanzt. Zum Teil kommen sie in neue Beete oder auf noch
unbestückte Flächen, zum Teil ersetzen sie aber auch alte Bäume und
Pflanzen, die den Winter nicht überstanden haben – weil sie krank waren
oder weil sie umzukippen drohten und gefällt werden mussten.

Den Großteil der Lieferung, die per Lkw von einer großen Baumschule in
Hannover nach Kehl transportiert wurde, haben mit mehr als 3000 Stück
die Stauden ausgemacht. Diese seien, im Gegensatz zu den einjährigen
Pflanzen, die noch in einigen städtischen Beeten zu finden sind, viel
beständiger und pflegeleichter, erklärt Frank Wagner, Leiter des
Bereiches Grünflächen am städtischen Betriebshof: „Sie können sogar bis
zu 30 Jahre alt werden – wohingegen die bisherigen Pflanzen zwei Mal pro
Jahr ausgetauscht und neu kultiviert werden mussten.“

Obwohl sie robuster als ihre kurzlebigen Artgenossinnen sind, blühen die
Stauden, von denen insgesamt 70 verschiedene Sorten geliefert wurden, in
nicht minder schönen Farben: Weiß, lila, rot, blau, gelb, orange, pink
oder rosa sind die Blüten, welche die Kehler bald auf Freiflächen vor
Verwaltungsgebäuden, vor Büchereien, Schulen, Stadt- und Gemeindehallen
sowie Friedhöfen bewundern können. Außerdem kommen die Pflanzen überall
dort hin, wo ohnehin gerade umgebaut oder saniert wird, etwa auf neu
entstehende Mittelinseln oder Kreisverkehre. Staudengewächse wie
Rittersporn, Margeriten, Astern, Funkien und Bergenien ersetzen dort zum
Beispiel die bisher verwendeten einjährigen Sommer- und Herbstpflanzen
wie Begonien, Tagetes, Primel, Bellis oder Stiefmütterchen.

Da im Winter relativ viele Bäume gefällt werden mussten, sei ihm neben der
Pflanzung langlebiger Staudengewächse auch der Baumnachschub wichtig
gewesen, sagt Landschafts- und Gartenbaumeister Frank Wagner. Rund 800
Laub- und Nadelbäume waren deshalb bei der Großlieferung aus Hannover
dabei. Junge Birken, Ahornbäume, Buchen, Eichen und Fichten kommen nun
unter anderem in die Umgebung des Friedhofs Auenheim, in die
Vogesenallee, an die Ortseinfahrt von Zierolshofen und in die Nähe der
Söllingschule. Bäume, die besonders robust sind.

Autor: st

Autor:

dtp02 dtp02 aus Offenburg

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