Chinesisch-Deutsche Industriestädteallianz
Lahr vernetzt sich international

IGZ-Geschäftsführer Markus Ibert, Oberbürgermeister Wolfgang G. Müller, FWTM-Geschäftsführer Bernd Dallman und Arnfried Sickinger (v. l.)
  • IGZ-Geschäftsführer Markus Ibert, Oberbürgermeister Wolfgang G. Müller, FWTM-Geschäftsführer Bernd Dallman und Arnfried Sickinger (v. l.)
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Lahr (krö). Die Stadt Lahr und die Freiburg Wirtschaft Messe und Touristik GmbH (FWTM) sind im Oktober gemeinsam der chinesisch-deutschen Industriestädteallianz (ISA) beigetreten. Der Beitritt erfolgte im Rahmen einer Delegationsreise, an der auch Vertreter des Lahrer Gemeinderats teilgenommen haben, eingebettet in die vierte Plenarversammlung der ISA in Taizhou. In einem Pressegespräch informierten Oberbürgermeister Wolfgang G. Müller, Geschäftsführer Bernd Dallmann (FWTM) und Geschäftsführer Markus Ibert (IGZ) über die ISA und berichten über die Zielsetzungen des Beitritts.

"Wir wollen uns einbringen und eine Strategie entwickeln, die uns und die Region Oberrhein weiter bringt,“ so OB Müller. Die ISA ist ein innovatives Bündnis von leistungsstarken Industriestandorten und Städten mit industrienahen Dienstleistungen aus China und Deutschland. Ziel dieser Vereinigung ist die internationale Vernetzung von Unternehmen, Branchen und Forschungseinrichtungen sowie Förderung von bilateralen Investitionen und Innovationen. Die Allianz ermöglicht einen und direkten Austausch zwischen deutschen und chinesischen Mitgliedsstädten sowie zwischen ihren Unternehmen. Viele ökonomische Vorteile wie zum Beispiel schneller und effizienter Datentransfer und neue Investitionschancen eröffnen sich für alle Mitglieder diese Allianz.

Die 2016 gegründete ISA umfasst insgesamt 30 Mitglieder, darunter zwölf deutsche Städte beziehungsweise  Regionen, unter ihnen Köln, Mainz und Nürnberg, jetzt auch Freiburg und Lahr. Diese beiden Regionen arbeiten schon seit Jahren auf vielen Gebieten eng zusammen. Vor einem Jahr ist man dann auf die Aktivitäten der ISA aufmerksam geworden, hat an einigen Veranstaltungen teilgenommen und deren Vorteile erkannt.

Während die Stadt Freiburg den Fokus auf Forschung, Medizin, Gesundheit und „Green City“ legt, punktet Lahr in den Bereichen Logistik, Präzisionsmaschinen und Chemie. Außerdem verfügt die Stadt über einen großflächigen Flughafen mit weiträumigen industriellen Entwicklungsflächen. Dies betonte auch Dallmann: "Wir betrachten Lahr als Entwicklungsreserve für die Region Oberrhein, verfügt die Stadt doch über eine tolle Verkehrsstruktur, wobei der Flughafen ein wichtiger Mosaikstein ist.“

Autor:

Daniela Santo aus Lahr

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