Ausstellung ab 28. November
Lahrer "Raumwunder“ lädt zum Experimentieren ein

Architekt Jürgen Dittus (v. l.), Erwin Stiegeler, Lahrer Werkstätten, Museumsleiterin Gabriele Bohnert, Clemens Tränkle, Lahrer Werkstätten, Thomas Breyer-Mayländer (Präsident Rotary Club Lahr), Helmut Rau, Kultusminister a. D., Oberbürgerbürgermeister Markus Ibert
  • Architekt Jürgen Dittus (v. l.), Erwin Stiegeler, Lahrer Werkstätten, Museumsleiterin Gabriele Bohnert, Clemens Tränkle, Lahrer Werkstätten, Thomas Breyer-Mayländer (Präsident Rotary Club Lahr), Helmut Rau, Kultusminister a. D., Oberbürgerbürgermeister Markus Ibert
  • Foto: Stadt Lahr
  • hochgeladen von Daniela Santo

Lahr (st). Das „Raumwunder“ des Lahrer Architekten Jürgen Dittus ist eine dreidimensionale Holzbox, die Kindern und Jugendlichen perspektivisches Sehen spielerisch vermitteln soll. 25 überregionale Künstlerinnen und Künstler aus ganz Deutschland sowie 25 Lahrer Kindertagesstätten und pädagogische Jugendeinrichtungen setzen sich mit ihr kreativ auseinander – und lassen ganz individuelle Räume und Wirklichkeiten entstehen.

Die Sonderausstellung mit den Werken der 50 eingeladenen jungen beziehungsweise arrivierten Künstlern wird ab Sonntag, 28. November, im Stadtmuseum Lahr zu sehen sein. Die ersten acht Boxen sind bereits fertig. Gestaltet wurden sie vom Kindergarten Burgheim, dem Waldkindergarten Ettenheim, der Geroldseckerschule Lahr, dem Scheffel-Gymnasium Lahr, dem August-Ruf-Bildungszentrum Ettenheim, Musikerinnen und Musikern der Flüchtlingsband „The Worlderers“, dem Stadtmuseum und dem Bürgerzentrum Treffpunkt Stadtmühle Lahr.

Gemeinsames Projekt

Das Projekt ist eine gemeinsame Aktion des Rotary Clubs Lahr, des Stadtmuseums Lahr und der Lahrer Werkstätten. Jürgen Dittus setzt das für eine breite Öffentlichkeit bestimmte Kunst- und Sozialprojekt im Rahmen des 50. Jubiläums des Rotary Clubs um. Der Rotary Club spendet die 50 Boxen für die Ausstellung im Winter.

Mit großem Engagement haben die Lahrer Werkstätten unter der Leitung von Erwin Stiegeler und Clemens Tränkle über mehrere Monate hinweg den ersten Prototypen entwickelt und an der Fertigung der Kreativboxen gearbeitet. Die maßgefertigte Verpackung ist eine Spende der Firma Nestler Wellpappe aus Lahr.

„Der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt“, erläutert Jürgen Dittus die Idee des "Raumwunders": „Es darf gespielt, abstrakt gestaltet und der Raum durch technische Installationen visuell erfahrbar werden.“ Das Lahrer "Raumwunder" bietet mit seinen vielfältigen Gestaltungsmöglichkeiten kreative Anreize für Kinder, Schüler aller Altersstufen sowie für Erwachsene mit künstlerischen Ambitionen.

Raum und Tiefe

Das Lahrer "Raumwunder" ist ein sachlich-funktionaler Hohlraum, der zur kreativen Gestaltung von Raum und Tiefe animiert: angefangen bei der Bearbeitung der Innen- und Außenwände über den Einbau von Silhouetten bis hin zu gestalteten Objekten und Szenen. Materialität, Lichteffekte und unterschiedliche Gestaltungsmöglichkeiten erschaffen neue Räume, Landschaften, szenische Darstellungen, Kunstobjekte und Installationen.

Perspektivisch soll die Holzbox von den Lahrer Werkstätten in Serie produziert und für die Bildungsarbeit sowie für Privatpersonen angeboten werden. Der Verkauf und Vertrieb erfolgt über das Stadtmuseum Lahr.

Autor:

Daniela Santo aus Lahr

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