Mehrgenerationenwohnen in Lahr
Projektgruppe nimmt Arbeit am 18. Dezember auf

Ein Mehrgenerationenhaus, in dem es Angebote für die Freizeit und das Gemeinwesen gibt, hat Lahr schon. Nun geht es um das Mehrgenerationenwohnen.
  • Ein Mehrgenerationenhaus, in dem es Angebote für die Freizeit und das Gemeinwesen gibt, hat Lahr schon. Nun geht es um das Mehrgenerationenwohnen.
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Lahr (ds). Alternative Wohnformen für Senioren werden immer beliebter. Nun soll auch in Lahr die Idee des gemeinschaftlichen Wohnens beziehungsweise des Mehrgenerationenwohnens intensiv verfolgt werden. Am Montagabend gründete sich im Bürgerzentrum Treffpunkt Stadtmühle eigens eine achtköpfige Projektgruppe.

Schon seit vielen Jahren steht das Thema Mehrgenerationenwohnen in Lahr im Raum. "Mit einem Fachtag ,Wohnen für alle Generationen' haben wir das Thema 2015 wieder aufgegriffen und verschiedene Modelle vorgestellt", berichtet Edwin Fischer, Leiter des Bürgerzentrums Treffpunkt Stadtmühle. "Damals blieb es aber leider bei der Hoffnung, dass sich aus diesem Fachtag eine Initiativgruppe gründet", so Fischer, der Anfang 2017 erneut einen Versuch startete. Auf Anregung aus Offenburg, wo bereits das zweite Mehrgenerationenwohnen entsteht, holte sich Fischer mit Jürgen Feldmaier aus Freiburg professionelle Hilfe mit ins Boot. Mit seiner Agentur für Wohngruppen hat Feldmaier beispielsweise auch das Projekt in Offenburg begleitet. Nach einer Infoveranstaltung im Mai und einer Exkursion nach Freiburg im September, stand am Montag nun die Gründung einer Projektgruppe auf der Agenda. "Dieses Mal hat es geklappt", freut sich Edwin Fischer.

Drei Sitzungen für die Projektgruppe sind bis Ende Februar bereits geplant, die erste findet am 18. Dezember statt. Begleitet wird der Prozess von Jürgen Feldmaier. "Hierbei geht es darum, Ziele zu formulieren", so Fischer. Aufgabe der Projektgruppe wird es etwa sein, sich auf eine ideelle Grundlage zu einigen: Ob man ein Mehrgenerationenwohnen anstrebt, altersmäßig unter sich bleiben will oder einen sozialen Baustein berücksichtigen will. Geklärt werden muss außerdem das Trägerschaftsmodell, die mögliche Finanzierung oder ob es sich um eine reines Miet- oder eine Mischform von Kauf- und Mietobjekt handeln soll. Wer die Gruppe künftig nach außen vertritt, soll ebenso festgelegt werden wie der Name. "Die Ergebnisse sollen in ein Statut münden", erklärt Edwin Fischer, der von Seiten der Stadt das Projekt begleitet. Wichtig ist ihm zu betonen, dass es sich hierbei nicht um ein fertiges Projekt handelt, sondern um ein gemeinschaftliches mit hohem Grad an Selbstbestimmung.

"Es ist ein Meilenstein, den wir nun mit der Gründung der Projektgruppe erreicht haben", betont Fischer. Die Finanzierung dieser Phase hat die Stadt schon zugesagt. "Wie es dann weiter geht, müssen wir sehen", so Edwin Fischer. Wer in der Gruppe noch mitwirken will, ist jederzeit willkommen. "Jetzt ist allerdings der ideale Zeitpunkt, noch einzusteigen. Jetzt werden die Grundlagen festgelegt. Später muss man dann das akzeptieren, was bereits erarbeitet wurde", betont Fischer. Weitere Informationen erteilt das Bürgerzentrum Treffpunkt Stadtmühle, Telefon 07821/21787, E-Mail stadtmuehle@lahr.de.

Autor:

Daniela Santo aus Lahr

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