Rechenzentrum
Richtfest auf dem startkLahr Airport & Business Park

Richtfest und Summer Opening im Rechenzentrum in Lahr: Ralf Schaufler (v. l.) und Julian Neunstöcklin, Geschäftsführer LEITWERK Rechenzentren Appenweier/Lahr GmbH, Rico Siefermann, Vorstandsvorsitzender NOVELLUS Holding AG, OB Markus Ibert und Bernhard Palm, Vorstandsvorsitzender E-Werk Mittelbaden, auf dem Dach des neuen Rechenzentrums in Lahr | Foto: E-Werk Mittelbaden, Maxi Höck
  • Richtfest und Summer Opening im Rechenzentrum in Lahr: Ralf Schaufler (v. l.) und Julian Neunstöcklin, Geschäftsführer LEITWERK Rechenzentren Appenweier/Lahr GmbH, Rico Siefermann, Vorstandsvorsitzender NOVELLUS Holding AG, OB Markus Ibert und Bernhard Palm, Vorstandsvorsitzender E-Werk Mittelbaden, auf dem Dach des neuen Rechenzentrums in Lahr
  • Foto: E-Werk Mittelbaden, Maxi Höck
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Lahr (st) Der nächste Meilenstein ist erreicht: In Lahr auf dem startkLahr Airport & Business Park Raum Lahr ist der Rohbau des größten Rechenzentrums zwischen Karlsruhe und Basel fertiggestellt – es darf gefeiert werden, heißt es in einer Pressemitteilung. Eingeladen hatten die beiden Geschäftsführer des Joint Ventures LEITWERK Rechenzentren Appenweier/Lahr GmbH, Julian Neunstöcklin und Ralf Schaufler, zum Richtfest und Summer Opening. Mehr als 130 Gäste aus dem Gesundheitswesen, Industrie, Kommunen, Infrastruktur und Politik sowie Nachbarn aus dem startkLahr Airport & Business Park Raum Lahr konnten sich vor Ort überzeugen, wie die digitale Infrastruktur von Morgen entsteht – ein Blick hinter die Kulissen der dicken Mauern eines Rechenzentrums inklusive.

230 Racks

Das Rechenzentrum werde auf dem neuesten Stand der Technik realisiert und kreuzungsfrei mit einer Vielzahl von Providern sowie seinem „Rechenzentrums-Zwilling“ in Appenweier verbunden. Es biete Platz für circa 230 Racks. Im Fokus stünden die Ressourcen-schonende Strom- und Kühlnutzung sowie die positive CO2-Bilanz beim Rechenzentrumsbetrieb. Eine PV-Anlage auf dem Dach des Gebäudes werde das Rechenzentrum zusätzlich mit Ökostrom versorgen, den das E-Werk Mittelbaden mit vor Ort produzierter regenerativer Energie liefere. Geplant sei, dass es 2027 den Betrieb aufnimmt. Die Investitionssumme betrage 16 Millionen Euro.
Rechenzentren ebenso wie Energieversorger seien Einrichtungen, die für die Aufrechterhaltung wichtiger gesellschaftlicher sowie staatlicher Funktionen unabdingbar sind. Sie würden eine hohe Verfügbarkeit garantieren müssen, professionell im Betrieb sein und daher sehr hohen Sicherheitskriterien unterliegen. Neben der Erweiterung von Glasfaserstrecken, die in eigenen Datenleitungen des E-Werks Mittelbaden auf moderner Glasfaserinfrastruktur ausgerichtet seien, erfolge durch die LINK2AIR GmbH parallel der Ausbau eines flächigen Richtfunknetzes. So entstehe für die regional ansässigen Unternehmen eine digitale Plattform, die durch die Bereitstellung leistungsfähiger Internetanbindungen die nötige Basis für Digitalisierungsprojekte jeglicher Art schaffe.
Für Bernhard Palm, Vorstandsvorsitzender des E-Werks Mittelbaden, stelle das Rechenzentrum ein Leuchtturmprojekt „Made in Baden-Württemberg“ dar, das weit über die Ortenau sichtbar wird: „Das Rechenzentrum zählt mit seiner nachhaltigen Energieversorgung, mit seiner sicheren und leistungsstarken Infrastruktur und der Option KI-Anwendungen zu hosten als Wachstumsmotor für den Mittelstand zu den fortschrittlichsten seiner Art in Baden-Württemberg.“
Rico Siefermann, Vorstandsvorsitzender NOVELLUS Holding AG, Dachgesellschaft der Q-FOX® Gruppe: „Mit dem Bau des zweiten Rechenzentrums in Lahr stärken wir gezielt die digitale Souveränität der Region. Gerade in Zeiten wachsender Datenmengen und steigender regulatorischer Anforderungen wird es immer wichtiger, Daten kontrolliert und nachvollziehbar in Deutschland zu verarbeiten. Die Umsetzung im Joint Venture verbindet dafür Energie- und IT-Kompetenz und schafft so die Voraussetzungen für einen sicheren, leistungsfähigen und nachhaltigen Betrieb. Das stärkt Unabhängigkeit, Versorgungssicherheit und Zukunftsfähigkeit der regionalen Wirtschaft.“

Digitale Infrastruktur stärken

Markus Ibert, Oberbürgermeister der Stadt Lahr: „Das neue Rechenzentrum garantiert redundante Vernetzung, hohe Sicherheitsstandards und einen 24/7-Betrieb. Damit stärkt es die digitale Infrastruktur in der gesamten Region. Die Stadt Lahr bedankt sich bei den Partnern für ihr Bekenntnis zum Standort und wird selbst sehr gerne Kunde des neuen Rechenzentrums sein. Die Auslagerung und das Hosting unserer Daten sind für uns neu, aber die Gespräche mit den Betreibern des Rechenzentrums, die angebotenen Dienstleistungen und das Vertrauen in die handelnden Akteure haben uns rundweg überzeugt – der Vorvertrag ist bereits unterzeichnet.“
Ralf Schaufler, Geschäftsführer LEITWERK Rechenzentren Appenweier/Lahr GmbH: „Künstliche Intelligenz wird für Unternehmen immer mehr zum Wettbewerbsfaktor, insbesondere im regulierten Umfeld. Dabei gewinnt Private AI, also unternehmensspezifische Lösungen, zunehmend an Bedeutung. Sie ermöglicht es, sensible Daten zu schützen und Compliance-Anforderungen zuverlässig zu erfüllen. Gleichzeitig stellt ihr Einsatz hohe Anforderungen an die Infrastruktur: Leistungsfähige, speziell dafür ausgelegte Rechenzentren sind Voraussetzung für einen wirtschaftlichen Betrieb. Mit der BADEN CLOUD® bieten wir genau diese Infrastruktur und schaffen die Grundlage dafür, dass Unternehmen KI-Anwendungen sicher und performant in der Region betreiben können.“
Julian Neunstöcklin, Geschäftsführer LEITWERK Rechenzentren Appenweier/Lahr GmbH: „Mit unserem neuen Rechenzentrum in Lahr stärken wir die digitale Infrastruktur der Region nachhaltig. Unser Rechenzentrum ist gezielt auf moderne Anforderungen und wachsende Datenmengen vorbereitet. Es bietet eine sichere, stabile sowie energieeffiziente Rundumversorgung. Während unsere Kunden die volle Souveränität über ihre Daten und IT-Anwendungen behalten, profitieren sie gleichzeitig von einem hocheffizienten Betrieb mit 100 Prozent Ökostrom. Dieser Ansatz reduziert nicht nur den ökologischen Fußabdruck, sondern senkt auch die Betriebskosten.“

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