Kindergärten in Lauf öffnen wieder
Rollierendes System und halbe Gruppen

Lauf (st). Die Kindertageseinrichtungen in der Gemeinde Lauf nehmen ab Montag, 25. Mai, wieder ihren Betrieb für alle Kinder auf. Während in den vergangenen Wochen aufgrund der Vorgaben der Corona-Verordnung des Landes nur eine Notbetreuung stattfinden durfte, gibt es nun ein eingeschränktes Angebot für die jüngsten Mitbürger.

Die Erzieherinnen des Kindergartens St. Josef freuen sich darauf, dass nun endlich in den neuen Räumlichkeiten Leben einzieht – selbstverständlich unter Beachtung der geltenden Hygieneregeln. Hierzu haben die Leiterinnen gemeinsam mit der Kindergartengeschäftsführung der Verrechnungsstelle Achern ein Hygiene- und Betreuungskonzept erarbeitet. Dieses sieht neben einer strengen Hygiene vor, dass die Anzahl der gleichzeitig in der Einrichtung betreuten Kinder halbiert wird.

Dadurch kann natürlich nicht jeden Tag das volle Programm angeboten werden; vielmehr hat man sich für ein rollierendes System mit festen Gruppen entschieden. Währende die einen Gruppen in der ersten Woche an zwei Tagen betreut werden, kommen die anderen Gruppen an drei Tagen in die Einrichtung. In der zweiten Woche wird dann gewechselt. Der Kindergarten hat bis auf weiteres von 8 bis 14 Uhr geöffnet, und da der Stundenumfang reduziert wurde, werden auch die Elternbeiträge nach unten angepasst. Auch die Kleinsten, die ein- bis dreijährigen Kinder der Kinderkrippe St. Anna können schon bald ihre Erzieherinnen wiedersehen. Die Einrichtung wird auch im rollierenden System die Kinder von 8 bis 12 Uhr betreut.

„Ich bin mir sicher, dass wir für diese schwierigen Zeiten die bestmögliche Lösung gefunden haben“, freut sich Bürgermeister Rastetter und betont, „es ist ein Angebot an die Eltern, wir verpflichten diese aber nicht, es auch zu nutzen.“ Als Besonderheit hat man sich entschieden, es den Eltern freizustellen, ob sie ihr Kind in die Kindergärten bringen möchten. Wer aus Sorge sein Kind weiterhin selbst betreuen möchte, dessen Kindergartenplatz ruht bis September und es werden keine Gebühren fällig. Ab dann hofft man, dass aus dem eingeschränkten Regelbetrieb wieder ein ganz normaler Kindergartenbetrieb wird.

Autor:

Christina Großheim aus Offenburg

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