Weitere Antennen unter dem Dach des Schlosses
MAHLBERG macht MOBIL

zu zwei bestehenden Mobilfunkantennen von Vodafone unter dem Dach des Schlosses sollen vier weitere Masten von Telefónica hinzukommen (Aufrüstung in Richtung LTE/5G?).
Zusammen mit der Antenne in der Oberen Gasse sind es dann sieben Masten im Ortskern, die im Radius von ca. 500 m alle Bürger*innen mit hochfrequenter Strahlung versorgen. Ob eine*r will oder nicht.
Das Fatale: die Bürger*innen können sich nicht gegen Gefahren schützen, von denen sie keine Kenntnis haben, die sie nicht sehen, hören, riechen. (Versteckte Gefahr!) Der Mensch wird krank und weiß nicht warum.
Die Rolle der Stadt und Gemeinderäte:
Stadt und Gemeinderat müssen solche Anträge der Mobilfungbetreiber nicht einfach weiterreichen und sich so von der Verantwortung frei sprechen. Sie können ihr Mitspracherecht auf Standortplanung aktiv aufgreifen und mit einem kommunalen Mobilfunkkonzept den Mobilfunbetreibern die immisionsärmste Lösung vorschreiben, um zu verhindern, dass in Wohngebieten zu hohe Strahlenbelastung entsteht (BVerwG(4C 1/11) v. 30.08.2012).
Leider ist diese Art der Vorsorgeplanung in den Gemeinden noch nicht angekommen.
Vorsorge heißt nicht -wie bei Lärmschutzplan und Feinstaubverordnung- reagieren, wenn das Kind schon in den Brunnen gefallen ist. („Die Geister, die ich rief...“; einmal errichtete Antennen bleiben über Jahrzehnte!)
Vorsorge vor Strahlung heißt aktiv Gesundheits-, Natur- und Klimaschutz betreiben!
Nach dem Vorsorgeprinzip handeln heißt: Die Unbedenklichkeit für Leib und Leben in den Gemeinden umsetzen, solange Risiken nicht geklärt sind.
Dies liegt in der Verantwortung der Gemeinde-/Stadtverwaltung und der gewählten Gemeinderäte.
Bei der Kenntnisgabe des Antrags in der Gemeinderatssitzung haben nur zwei Gemeinderäte ihre Bedenken geäußert...
Mehr Infos zum Thema Mobilfunk unter www.diagnose-funk.org; www.ises-suedbaden.de; www.izgmf.de

Autor:

Claudia Kindle aus Mahlberg

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