Gemibau ist eine feste Größe in der Immobilienbranche

Die Gemibau-Führungsriege Martin Kern, Peter Sachs, der scheidende Aufsichtsrat Jürgen Münchau, Reinhart Kohlmorgen, Fred Gresens und Alfred Schütz.
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Offenburg. Auch das 63. Jahr nach Gründung der Gemibau, einst geschaffen für Heimatvertriebene nach dem Zweiten Weltkrieg, ist zufriedenstellend verlaufen. Der
Jahresüberschuss der Bau-Genossenschaft beträgt 550.000 Euro und bringt
eine Dividende von sechs Prozent. Das gaben Vorstandsvorsitzender Fred
Gresens und Aufsichtsratsvorsitzender Reinhart Kohlmorgen bei der
Vertreterversammlung bekannt.

Mit über 2600 Wohnungen bleibt die Baugenossenschaft das größte Wohnungsunternehmen in Mittelbaden, obwohl Anfang vergangenen Jahres 134 Wohnungen veräußert wurden. Umfangreiche Neubau- und Modernisierungsmaßnahmen spiegeln sich in der Bilanz wider.
Erstmals hat die Baugenossenschaft über zwölf Millionen Euro für
Instandhaltung, Modernisierung und Neubau aufgewendet. „Das sind die
höchsten Aufwendungen seit Bestehen der Genossenschaft“, merkte Gresens
an. Auch in den kommenden Jahren soll der Schwerpunkt der Investitionen
auf der Modernisierung der Gebäude liegen.

„Unser Ziel ist es, unseren Mitgliedern bezahlbaren Wohnraum zur Verfügung zu stellen“, so
Gresens. Mit einer Durchschnittsmiete von 4,71 Euro pro Quadratmeter
liege die Gemibau unter dem vergleichbarer Ortenauer
Wohnungsbauunternehmen. 5750 Menschen leben in den
Genossenschaftswohnungen. „Wir haben sozusagen eine Vollvermietung“,
freut sich Gresens über eine Fluktuationsrate von nur sieben Prozent.
„Die Nachfrage nach kleinen Wohnungen wird sich erhöhen“,
prognostizierte Gresens.

Die größte geplante Bauaktivität der Gemibau werden 100 Wohnungseinheiten sein. Dafür hat die Genossenschaft einen Teil der Kronenwiese auf dem ehemaligen Burda-Areal für 1,41
Millionen Euro erworben. Mit einer Bilanzsumme von 95,4 Millionen Euro,
einer Eigenkapitalquote von rund 35 Prozent und über 3400 Mitgliedern
bleibe die Gemibau eine feste Größe in der Immobilienwirtschaft Badens.

Neu in den Aufsichtsrat gewählt worden sind der Lahrer Martin Kern, der bei
der Sto-AG für die Wohnungswirtschaft verantwortlich ist, sowie der
Lahrer Alfred Schütz, früher Geschäftsführer von AS-Druck. Ausgeschieden
sind Jürgen Münchau, der über 38 Jahre im Aufsichtsrat war sowie Karl
Langensteiner-Schönborn, der sein Amt als Baudezernent in Konstanz
angetreten hat. In der anschließenden konstituierenden Sitzung des
Aufsichtsrates wurde der Offenburger Rechtsanwalt Reinhart Kohlmorgen
erneut zum Vorsitzenden des Aufsichtsrates und als Stellvertreter
Richard Bruder (früher Vorstand Volksbank) und Ex-Bürgermeister
Christoph Jopen gewählt worden.

Autor: wei

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