Neue Halle für Oppenauer Bauhof
Mitarbeiter legten selbst Hand mit an

Die Mitarbeiter des Oppenauer Bauhofs leisteten einen erheblichen Teil Eigenleistung für die neue Halle: Fredy Knapps Thommen (v. l.), Stephan Huber, Stephan Maier, Felix Armbruster, Anton Huber, Simon Huber, Klaus Kimmig, Bauhofleiter Johannes Birk und Bürgermeister Uwe Gaiser. | Foto: Gemeinde Oppenau
  • Die Mitarbeiter des Oppenauer Bauhofs leisteten einen erheblichen Teil Eigenleistung für die neue Halle: Fredy Knapps Thommen (v. l.), Stephan Huber, Stephan Maier, Felix Armbruster, Anton Huber, Simon Huber, Klaus Kimmig, Bauhofleiter Johannes Birk und Bürgermeister Uwe Gaiser.
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  • hochgeladen von Christina Großheim

Oppenau (st) Die Neugestaltung und Sanierung des städtischen Bauhofs, die insbesondere für die zeitgemäße Organisation der Arbeitsabläufe und für die Konzentration der Liegenschaften an einem Ort erforderlich sind, sind der Stadt Oppenau schon seit einiger Zeit ein wichtiges Anliegen, teilt die Gemeinde mit.
Mit der Fertigstellung einer neuen Halle auf dem Bauhofgelände sei nun ein großer Schritt gelungen. Ein wesentlicher Teil der Arbeiten sei hierbei in Eigenleistung durch die Mitarbeiter des städtischen Bauhofs erbracht worden. Hierzu gehörten unter anderem der Abbruch des alten Gebäudes, die Aushub- und Fundamentarbeiten, die Bewehrungsarbeiten der Bodenplatte, Betonsockelarbeiten sowie Pflasterarbeiten. Auch der Regal- und Treppenbau wurde eigenständig durch die Mitarbeiter des Bauhofs umgesetzt.
Die Holz-, Dach- und Fassadenarbeiten wurden durch die Firma Rombach aus Oberharmersbach ausgeführt. Den Einbau der Sektionaltore und Zugangstüren übernahm die Firma BN- Tortechnik aus Schutterwald. Die neue, künftig beheizte Halle bietet optimale Bedingungen für die Lagerung von Materialien sowie für die Unterbringung von Transporter, Unimog und Minibagger.

Frostfrei

Besonders in den Wintermonaten können die Fahrzeuge so frostfrei und jederzeit einsatzbereit gehalten werden. Ein weiterer wichtiger Hintergrund des Neubaus ist die Zentralisierung der Materialien für den Winterdienst. Diese waren bislang im alten Rußhüttengebäude untergebracht. Als nächstes Projekt ist nun der Bau einer neuen Wasserversorgungshalle vorgesehen. Das alte Gebäude wurde bereits abgerissen. Nach der Fertigstellung der Halle, in der auch neue Sanitärräume entstehen werden, werden die derzeit im Bauhof gelagerten Wasserrohrstan- gen dort untergebracht. Dadurch entsteht zusätzlicher Platz im Bereich der neuen Bauhof- halle, auf dem künftig etwa drei Kiesboxen eingerichtet werden können, die bislang vor der Rußhütte gelagert werden. Die Gesamtkosten für den Neubau der Bauhofhalle einschließlich der Materialien für die Ei- genleistungen belaufen sich auf rund 326.000 Euro brutto.

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