LEADER-Aktionsgruppe
16 Projekte erhielten eine jetzt Förderzusage
Ortenau (st) 18 Projektträger haben sich um die Fördermittel des Regionalbudgets in Höhe von 166.667 Euro beworben. Aufgrund der hohen Qualität der Einreichungen konnte nahezu die gesamte Summe vergeben werden, heißt es in einer Pressemitteilung der Regionalentwicklung Ortenau e.V.
Zusage für 16 Projekte
Im Anschluss an die jährliche Mitgliederversammlung des Trägervereins Regionalentwicklung Ortenau e. V., tagten am vergangenen Dienstag, 14. April, die Mitglieder des Auswahlgremiums der LEADER-Aktionsgruppe (LAG Ortenau) im Willstätter Rathaus. Das Gremium beriet dort über die im Frühjahr eingereichten Kleinstprojekte im Rahmen des Regionalbudgets (maximal 20.000 Euro). Mithilfe von festgelegten Kriterien wurden die unterschiedlichen Vorhaben im Kulissengebiet in der Sitzung bewertet und beschlossen. Im Ergebnis erhielten 16 Projekte die Zusage für die Fördermittel vom Land Baden-Württemberg und der LAG Ortenau und können damit in den nächsten Monaten umgesetzt werden. Insgesamt deckt die Förderung durch das Regionalbudget 80 Prozent der Gesamtnettokosten eines Kleinstprojekt ab.
Finanzielle Unterstützung gibt es unter anderem für Projekte im Bereich Freizeit, Gemeinschaft und Kultur. Diese Initiativen fördern die Gestaltung von sozialen Treffpunkten zur Stärkung der Gemeinschaft, darunter Errichtung einer Freizeitanlage mit Beach-Volleyball-Feld in Willstätt-Eckartsweier, ein Holzbackofen für den neuen Dorfplatz in Oberkirch-Ödsbach, die Ausgestaltung eines Evangeliar-
Raums im Museum Haus Löwenberg in Gengenbach, der Bau einer multifunktionalen Schutz-, Lager- und Veranstaltungshütte bei der Vollmers Mühle in Seebach und die Einrichtung eines Spiel-Treffs für Boule in der grünen Mitte Ortenbergs.
Mehrere der geförderten Projekte zielen auf Digitalisierung und moderne Technik ab, etwa die Installation eines Infoterminals in Lautenbach, eine mobile, digitale Genussplattform für regionale Erzeugnisse sowie Verkaufsautomaten für Eier, Obst, Gemüse und andere Produkte. Diese Maßnahmen sollen unter anderem die regionale Wertschöpfung stärken und die Grundversorgung in den ländlich gelegenen Orten sichern.
Projekte wie die Sensibilisierung für Klimawaldwirtschaft mittels digitaler Micro-Learning-Module und die Anschaffung eines Kühlregals für einen Hofladen zur Verlängerung der Haltbarkeit streben eine nachhaltige Ressourcennutzung an und leisten damit einen Beitrag in den Themenbereichen Klimaschutz und Nachhaltigkeit
Mit den Fördermitteln werden auch Vorhaben von Projektträgern umgesetzt, welche ihre Mitbürger auf sozialer Ebene unterstützen, darunter der Aufbau eines Nachbarschaftshilfebüros für ältere Menschen in Berghaupten sowie ein Sicherheits- und Überwachungssystem für eine soziale Einrichtung in Oberkirch.
Die Chancen, die das Förderprogramm speziell für Kleinprojekte ermöglichen, beweisen auch in diesem Jahr, wie kraftvoll das Regionalbudget wirkt, um schnell und unkompliziert wichtige Impulse in der ländlichen Region zu setzen.








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