Försterwechsel im Kinzigtal
Frank Wertstein leitet das neue Forstrevier Fischerbach-Haslach

Kinzigtal (st). Als Ergebnis der Forstverwaltungsreform wird der Staatswald vom 1. Januar 2020 getrennt von Kommunal- und Privatwald in eigenen Revieren verwaltet. Neben neuen Revierzuschnitten kommt es dabei auch zu personellen Veränderungen, heißt es in einer Pressemitteilung des Landratsamts. Im Kinzigtal wird der Kommunal- und Privatwald Fischerbach zusammen mit dem Stadtwald Haslach zum neuen Forstrevier Haslach-Fischerbach. Geleitet wird es zukünftig von Frank Werstein. „Mit ihm bekommen wir einen sehr erfahrenen Revierleiter, der in den vergangenen 19 Jahren erfolgreich das Forstrevier Gutach leitete und dort als forstlicher Ansprechpartner für alle Waldbesitzer viel bewegen konnte“, informiert Holger Schütz, Leiter des Amts für Waldwirtschaft und Dezernent für den Ländlichen Raum des Ortenaukreises. Philipp Glanz, bisheriger Revierleiter in Haslach, wechselte zum 1. Dezember in seinen Heimatlandkreis Biberach an der Riß. „Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit und wünschen uns, dass es so gut weitergeht wie bisher“, sagt Haslachs Bürgermeister Philipp Saar. Am 10. Dezember findet ein Info-Abend mit Werstein für die Forstbetriebsgemeinschaft Haslach statt. „Die Übergabe des Revierteils Fischerbach erfolgt noch im Dezember. Klaus Dieterle, bisheriger Revierleiter, übernimmt zum 1. Januar 2020 ein neues Revier im Landesforstbetrieb ForstBW, das nur aus Staatswald besteht“, erläutert Silke Lanninger, Leiterin des Forstbezirks Wolfach im Amt für Waldwirtschaft.

Fördermöglichkeit

„Wir setzen uns weiterhin dafür ein, dass alle Waldbesitzer – gerade jetzt, wo es wegen neuer Verträge und der Fördermöglichkeit von Kalamitätsholz hohen Beratungsbedarf gibt - immer einen zuverlässigen Ansprechpartner bei uns haben“, betont Schütz. Die Verwaltungsreform, die von Landrat Frank Scherer unterstützt wird, garantiert den Waldbesitzern im Ortenaukreis, dass bis 2023 alle Revierleiterstellen erhalten bleiben und offene Försterstellen auch wiederbesetzt werden können. „Das geschieht nun Zug um Zug“, so Schütz.

Zahlen und Fakten in Kürze:

• Philipp Glanz wechselte zum 1. Dezember in seinen Heimatlandkreis Biberach an der Riß
• Klaus Dieterle übernimmt ab 1. Januar 2020 ein neues Revier im Landesforstbetrieb ForstBW, das nur aus Staatswald besteht. Der Kommunal- und Privatwald Fischerbach wird zusammen mit Haslach zu einem neuen Revier geformt.
• Frank Werstein wird Revierleiter für das neu zugeschnittene Revier Haslach-Fischerbach; vertritt sein altes Revier Gutach bis Nachfolge feststeht; hat Haslach ab sofort übernommen; Fischerbach ab 1. Januar 2020
• Das neue Forstrevier Haslach-Fischerbach umfasst den Stadtwald Haslach (565 Hektar), den Privatwald in Bollenbach und Schnellingen (560 Hektar) sowie den Gemeindewald Fischerbach von rund 100 Hektar und den Privatwald auf Gemarkung Fischerbach (900 Hektar).

Autor:

Anne-Marie Glaser aus Offenburg

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