Schaeffler und Stadtwerke Bühl
Größter öffentlicher Ladepark eröffnet

Neuer Ladepark von Schaeffler und den Stadtwerken Bühl in Bußmatten
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Bühl (st). Seit Mitte Juni ist die Stadt Bühl um einen Ladepark mit 22 Ladepunkten reicher. Direkt an der Bundesstraße B3, auf dem Parkplatz des Schaeffler-Werks im Gewerbegebiet Bußmatten, können E-Auto-Fahrer ab sofort ihre Stromer mit bis zu 22 Kilowatt laden. Möglich wird das durch eine Kooperation des Automobil- und Industriezulieferers Schaeffler und den Stadtwerken Bühl. Die Ladepunkte verteilen sich auf elf Ladestationen und stehen Autofahrern dank der Zusammenarbeit der beiden Partner ab sofort zum Laden ihrer E-Fahrzeuge zur Verfügung. „Elektromobilität ist Teil unserer DNA bei Schaeffler“, sagt Trudbert Kraus, Leiter Operations Automotive Technologies bei Schaeffler in Bühl. „Da passt es umso besser, dass unser Standort in Bußmatten gleichzeitig auch der Hauptsitz unseres Unternehmensbereichs E-Mobilität ist. Dort schlägt unser Herz für die elektrifizierte Mobilität.“ Das Unternehmen stellt die Parkplätze für die Ladestationen zur Verfügung und hat den Bau des Ladeparks finanziert. Das Besondere ist jedoch, dass die Ladestationen nicht nur Mitarbeitenden des Unternehmens zur Verfügung stehen, sondern allen E-Autofahrern. Die Zufahrt zu den Stationen erfolgt ganz ohne Schranke oder Zugangskontrolle über den Kreisverkehr vor dem Schaeffler-Werk.

Betrieben werden die Ladestationen von der Stadtwerke Bühl GmbH. Das kommunale Unternehmen hat die Ladesäulen und die notwendige Infrastruktur aufgebaut. „Unser Ziel ist es, im Gleichschritt mit den steigenden Bedarfen der Elektromobilität das notwendige Ladeangebot zur Verfügung zu stellen. Mit diesem organischen Ausbau in unserer Region stellen wir sicher, dass die Mobilitätswende vor Ort umgesetzt werden kann und sukzessive dort entsteht, wo sie benötigt wird“, erklärt Stadtwerke-Geschäftsführer Rüdiger Höche. Geschäftsführerkollege Reiner Liebich ergänzt: „Die Innovationskraft von Unternehmen wie Schaeffler ist Garant für das Gelingen der Mobilitätswende. Als regionales Stadtwerk leisten wir beim Auf- und Ausbau der notwendigen Infrastruktur gerne unseren Beitrag.“ Die Stadtwerke versorgen die Ladepunkte zudem mit 100 Prozent regenerativem Strom. Zum Laden brauchen Autofahrer einen Typ-2 Stecker. Dann reicht es aus, die Ladesäulen über eine Ladekarte freizuschalten. Künftig kann auch ein QR-Code an der Säule mit dem Handy gescannt werden, um den Ladevorgang zu starten. Eine detaillierte Anleitung befindet sich auf jeder Ladesäule.

E-Bikes laden bei Schaeffler direkt auf dem Werksgelände

Wer bei Schaeffler mit dem E-Bike zur Arbeit fährt, kann auch diese Akkus vor Ort im Werk laden. Diesen Service bietet das Unternehmen jedoch nur seinen Mitarbeitern an. Im Stammwerk in Bühl stehen dafür bereits zwölf Ladepunkte zur Verfügung. In Kürze kommen weitere Lademöglichkeiten für E-Bikes in den Werken in Bußmatten und Sasbach dazu.

Autor:

Matthias Kerber aus Offenburg

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