Polizeilicher Druck auf Diebesbanden
28 Fälle inzwischen geklärt

Ortenau (st). Im Zusammenhang mit der auffälligen Häufung an Trickdiebstählen, die sich seit Beginn vergangenen Jahres im Zuständigkeitsbereich des Polizeipräsidiums Offenburg zugetragen haben, konnten mittlerweile mehrere Erfolge verbucht und weitere konkrete Ermittlungen gegen die ins Visier gerückten Tätergruppen angestoßen werden.

Drei Täter in Haft, drei weitere Haftbefehle

Derzeit legen die ermittelnden Beamten die letzten Anzeigen an die Staatsanwaltschaft vor, sodass unterm Strich insgesamt 28 Fälle geklärt werden konnten. Im Resultat mussten drei Tatverdächtige in Haft, drei weitere Haftbefehle wurden erlassen. Die umfangreiche Aufhellung des Täterumfeldes führte dazu, dass die im Fokus stehenden Banden auch weiterhin mit erhöhtem polizeilichen Druck rechnen müssen. Die Fallzahlen sind seit Jahresende 2020 deutlich gesunken. Der polizeiliche Fahndungsdruck wurde im Vorfeld bereits seit einigen Monaten erhöht. So fanden in regelmäßigen Abständen vor allem im Bereich betroffener Discounter Kontrollen durch zivile Polizeibeamte statt.

Steffen Siefert, Leiter der Kriminalinspektion 2 bei der Kriminalpolizei Offenburg, zeigt sich zufrieden: "Im Gesamtergebnis bleibt festzuhalten, dass die gemeinsamen Anstrengungen in Zusammenarbeit mit den Beamten der örtlichen Polizeireviere und des Polizeipräsidiums Einsatz zur Klärung mehrerer Taten und zu insgesamt sechs Haftbefehlen führten. So konnte mit hoher Wahrscheinlichkeit eine Vielzahl weiterer Straftaten verhindert werden. Der hohe Kontroll- und Fahndungsdruck hat sich zweifellos bezahlt gemacht."

Seit Jahresbeginn ist im Zuständigkeitsbereich des Polizeipräsidiums Offenburg eine Häufung von Trickdiebstählen feststellbar. Insgesamt wurden in diesem Zeitraum knapp 500 Straftaten aktenkundig. Die Täter wählten vorwiegend ältere Menschen als Opfer aus, mit dem Ziel, an deren Geldbörsen zu gelangen. Hierzu wurden in den meisten Fällen sowohl vor, als auch in den Supermärkten Ablenkungsmanöver genutzt. In einigen Fällen erfolgte der Diebstahl beim Ausladevorgang der Einkäufe in das Auto. In einer Vielzahl der Fälle kam es im Anschluss an den Geldbörsendiebstahl zu einer Abhebung an Geldausgabeautomaten im unmittelbaren Nahbereich des Tatortes.

Autor:

Rembert Graf Kerssenbrock aus Kehl

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