Erfolgsstory Storchennest
Geburtstagsfeier mit besonderen Gästen

Seit fünf Jahren gibt es die Wohngemeinschaft Storchennest e. V. in Ortenberg. | Foto: Storchennest
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  • Seit fünf Jahren gibt es die Wohngemeinschaft Storchennest e. V. in Ortenberg.
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Ortenberg (st) Am vergangenen Sonntagnachmittag, 5. November, konnten Nicole Gand und Martin Herzog zahlreiche Gäste im Atrium begrüßen, galt es doch gemeinsam das fünfjährige Jubiläum der vollständig selbst verantworteten ambulanten Wohngemeinschaft Storchennest in Ortenberg zu feiern, heißt es in einer Pressemitteilung.

Eine Erfolgsgeschichte, die im November 2018 mit dem Einzug der ersten zwölf Bewohner begann und die nach wie vor große Wertschätzung genießt. Das brachten die Dankesworte an Nicole Gand und ihre Mitarbeiter in Betreuung und Pflege, an die ehrenamtlichen Mitarbeiter und Helfer, an die betreuenden Ärzte und die Hilda-Apotheke sowie die dem Storchennest verbundenen Unterstützern zum Ausdruck. „Alle zusammen genommen sind sie die vielen Zahnrädchen, die das Storchennest tagtäglich rund laufen lassen und dafür Sorge tragen, dass sich die Bewohner im Storchennest wohlfühlen und dass es Ihnen gut geht“, so die Dankesworte von Martin Herzog als Bewohnersprecher.

Der Weg zum Storchennest

Unter den geladenen Gästen befanden sich mit Bürgermeister Markus Vollmer und Wilhelm von Ascheraden, ehemaliger SoNO-Vorstandsvorsitzender, auch zwei Gründungsväter des Storchennestes, ohne deren Initiative und zielgerichtetes Streben es die Wohngemeinschaft in dieser Form definitiv nicht gäbe. In ihren Ansprachen hielten beide eine Rückblende in die Zeit der Planungs- und Projektierungsphase, Baurealisierung sowie Gründung der Wohngemeinschaft und machten den langen, mitunter steinigen und mühsamen Weg deutlich, bis das Storchennest am 2. November 2018 die Pforten öffnen und den Betrieb aufnehmen konnte. „Erschwerend kam hinzu, dass es für Vieles dieser neuen Wohngemeinschaftsform keine Blaupause gab und das erst entwickelt werden musste“, so die beiden Gründerväter übereinstimmend. Dass dies gelungen ist und mit dem Storchennest in Ortenberg etwas ganz Besonderes mit Vorbildcharakter geschaffen wurde, lässt sich heute nach fünf Jahren uneingeschränkt positiv bescheinigen.
Aktiv und auf vielfältige Art und Weise unterstützt wird das Projekt inzwischen auch durch den Anfang 2022 eigens gegründeten Förderverein der Wohngemeinschaft Storchennest Ortenberg e.V..

Die Bewohner begingen den Jubiläumstag am Vormittag zunächst mit einem Gedenkgottesdienst. Bei der Feier am Nachmittag war es den Bewohnern eine sichtliche Freude, Nicole Gand ein selbst gebasteltes Geschenk, das die fünf tragenden Säulen des Lebens in der Wohngemeinschaft auszeichnet, zu überreichen - verbunden mit einem herzlichen Dank an sie und ihr Team für die gute Betreuung im Storchennest. Nicole Gand selbst überraschte die Bewohner ebenfalls mit einem besonderen Geschenk, indem sie ihnen demnächst den „Besuch“ von drei Alpakas im Storchennest ankündigte.

Eine Sitztanz-Aufführung der Bewohner unter der Leitung von Regina Weygold rundete einen schönen, harmonischen und gelungenen Jubiläumstag in der Wohngemeinschaft Storchennest ab.

Kunst im Storchennest

Derzeit zeigt der Fessenbacher Künstler Karsten Reinhard 25 seiner abstrakten Bilder in der Wohngemeinschaft Storchennest in Ortenberg aus. Die Bilder beschäftigen sich mit den Ambivalenzen des Lebens, Abschied, Trauer, Liebe und Lebensfreude. Sie halten dazu an, zu verweilen, zu assoziieren und zu entdecken. Bis zum Jahresende läuft die kleine Austellung täglich von 9.30 bis 11.30 Uhr udn von 14 bis 17 Uhr.

Seit fünf Jahren gibt es die Wohngemeinschaft Storchennest e. V. in Ortenberg. | Foto: Storchennest
Noch bis zum Ende 2023 zeigt der Fessenbacher Künstler Karsten Reinhard seine Bilder in der Wohngemeinschaft Storchennest in Ortenberg.  | Foto: Storchennest

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