WeberHaus baut Marktposition aus
2025 erfolgreich abgeschlossen

Der WeberHaus Sitz in Rheinau-Linx mit Werk, Verwaltung und World of Living. Der Fertighaushersteller erzielte 2025 einen Umsatz von 318 Millionen Euro. | Foto: WeberHaus
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  • Der WeberHaus Sitz in Rheinau-Linx mit Werk, Verwaltung und World of Living. Der Fertighaushersteller erzielte 2025 einen Umsatz von 318 Millionen Euro.
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Rheinau WeberHaus blickt auf ein erfolgreiches Geschäftsjahr 2025 in einem weiterhin anspruchsvollen Marktumfeld zurück. Der Fertighaushersteller erzielte laut Pressemitteilung einen Umsatz von 318 Millionen Euro. Der moderate Umsatzrückgang von rund acht Prozent sei strategisch bereits einkalkuliert gewesen: Im Januar 2025 habe die Produktion in Rheinau-Linx planmäßig still gestanden, um im Bereich der liegenden Wandfertigung zwei weitere Roboterzellen zu installieren. Mit diesen Investitionen stärke WeberHaus gezielt die Effizienz, Qualität und Zukunftsfähigkeit der Fertigung.
Neben dem klassischen Einfamilienhaus habe sich auch der Objektbau positiv entwickelt. Dieser trage mit rund 5,3 Prozent zum Gesamtumsatz bei. Der Umsatzanteil im Ausland habe bei fünf Prozent gelegeb. Beschäftigt würden derzeit 1.299 Mitarbeitende inklusive 59 Auszubildende. In Rheinau-Linx seien 920 Personen, weitere 293 zum Standort in Wenden-Hünsborn beschäftigt. Im Außendienst und der World of Living seien 86 Mitarbeitende beschäftigt.

Starkes Geschäftsjahr

„2025 war für WeberHaus insgesamt ein starkes Geschäftsjahr. Die Nachfrage nach dem Eigenheim ist weiterhin vorhanden“, erklärt Stephan Jager, kaufmännischer Geschäftsführer von WeberHaus. „Gleichzeitig erleben wir, dass Entscheidungsprozesse aufgrund der allgemeinen politischen und wirtschaftlichen Unsicherheiten deutlich länger geworden sind. Umso mehr freut es uns, dass wir unsere Marktposition weiter stärken konnten.“
Dass der Wunsch nach den eigenen vier Wänden weiterhin fest verankert sei, zeige auch die Interhyp-Wohntraumstudie 2025: Für 97 Prozent der Befragten sei ein schönes Zuhause wichtig. Damit stehe der Wunsch nach Wohneigentum direkt hinter dem Thema Gesundheit auf Platz zwei der wichtigsten Lebensziele. Trotz des eingeplanten Produktionsstillstands zu Jahresbeginn habe sich das Geschäftsjahr insgesamt sehr positiv entwickelt. Als Anerkennung für den großen Einsatz der Mitarbeitenden sei daher eine Erfolgsbeteiligung ausgeschüttet worden.

Fertigbau gewinnt weiter Marktanteile

Die allgemeine Lage der Bauwirtschaft habe 2025 erste Anzeichen einer Erholung gezeigt. Die Auftragseingänge hätten sich positiv entwickelt, auch wenn Fachkräftemangel und hoher Kostendruck weiterhin zu den zentralen Herausforderungen der Branche zählen würden. Für die kommenden Jahre werde ein moderates, aber stabiles Wachstum erwartet. Besonders der Holz-Fertigbau habe sich überdurchschnittlich positiv entwickelt. Laut Bundesverband Deutscher Fertigbau (BDF) seien deutschlandweit 13.473 Ein- und Zweifamilienhäuser in Fertigbauweise genehmigt worden – ein Plus von 16,7 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Der Marktanteil von Fertighäusern sei damit auf ein neues Allzeithoch von 26,5 Prozent gestiegen. Vor allem in Baden-Württemberg bleibe die Nachfrage nach Fertighäusern mit einem Anteil von über 40 Prozent besonders hoch, dicht gefolgt von Hessen.

Auftragseingang gesteigert

Von dieser Entwicklung habe auch WeberHaus profitiert. Der Auftragseingang konnte 2025 erneut gesteigert werden, das selbst gesteckte Ziel bei den Neuverträgen sei deutlich übertroffen worden. Einen wesentlichen Anteil daran hätten neben dem engagierten Außendienst auch die Marketing-Maßnahmen rund um das 65-jährige Firmenjubiläum gehabt.
Darüber hinaus habe WeberHaus im April 2025 drei neue Ausstellungshäuser in der World of Living eröffnet. Die Minihaus-Baureihe OPTION habe den Nerv der Zeit getrofen. Im Laufe des Jahres sei die Baureihe um weitere Entwürfe erweitert worden – zuletzt um eine zweigeschossige Variante mit zweigeschossigem Anbau. Mit den neuen Ausstellungshäusern habe WeberHaus gezielt auf kompakte und nachhaltige Wohnkonzepte gesetzt. Die hohe Resonanz spiegele sich auch in einem deutlichen Besucheranstieg der World of Living in Rheinau-Linx wider.
Ein weiterer Meilenstein sei 2025 mit dem Bau des 41.000. Weber-Hauses erreicht worden. Gemeinsam mit den Bauherren und der Geschäftsführung sei dieses besondere Ereignis gefeiert worden.

Investitionen stärken Zukunftsfähigkeit

Parallel zur positiven Marktentwicklung habe WeberHaus etwa sechs Millionen Euro investiert. Zu den wichtigsten Investitionen des Jahres habe die Erweiterung der automatisierten Fertigung in Rheinau-Linx gehört. Für die Installation von zwei zusätzlichen Roboterzellen sei die Produktion im Januar 2025 planmäßig unterbrochen worden. Mit der Inbetriebnahme der neuen Anlagen stärke das Unternehmen die Effizienz, Qualität und Zukunftsfähigkeit seiner Produktion und schafft die Voraussetzungen für weiteres Wachstum. Gleichzeitig investiere das Familienunternehmen gezielt in Innovation und moderne Arbeitsplätze.
Trotz erster positiver Entwicklungen sieht WeberHaus weiterhin politischen Handlungsbedarf. Die neue Bundesregierung habe wichtige Signale angekündigt, die Erwartungen der Branche bislang jedoch nur teilweise erfüllt. Insbesondere beim angekündigten „Bau-Turbo“ und bei attraktiven Förderprogrammen bestehe weiterhin Nachholbedarf.
Gemeinsam mit Branchenvertretern bekräftigt WeberHaus, dass das vorgefertigte Bauen mit Holz einen entscheidenden Beitrag leisten kann, um Baukosten zu senken und gleichzeitig die Klimaziele im Gebäudesektor zu erreichen. Voraussetzung dafür sei jedoch, bestehende Hemmnisse abzubauen sowie die Förderung von Neubau und Sanierung langfristig verlässlich und nachhaltig zu gestalten.
WeberHaus werde den eingeschlagenen Weg konsequent fortsetzen und sein Angebot kontinuierlich weiterentwickeln. Mit der neuen Aktion „WeberHaus Moments 2026“ bringe das Unternehmen erneut attraktive Angebote auf den Markt. Die Aktion umfasse drei Aktionshäuser, sämtliche Entwürfe der Baureihe OPTION sowie Aktionspakete rund um die Haustechnik.

Der WeberHaus Sitz in Rheinau-Linx mit Werk, Verwaltung und World of Living. Der Fertighaushersteller erzielte 2025 einen Umsatz von 318 Millionen Euro. | Foto: WeberHaus
Stephan Jager, kaufmännischer Geschäftsführer von WeberHaus, betont in der Bilanzmeldung die solide Entwicklung des Familienunternehmens trotz eines weiterhin anspruchsvollen Marktumfelds. | Foto: WeberHaus
Ein Blick in die moderne Produktion von WeberHaus: Am Standort Rheinau-Linx investierte das Familienunternehmen 2025 in effiziente Fertigungsprozesse und moderne Anlagentechnik. | Foto: WeberHaus
Die neue OPTION Variante mit zwei Vollgeschossen und zweigeschossigem Anbau erweitert das WeberHaus Angebot im Bereich kompakter, moderner Wohnkonzepte. | Foto: WebeHaus

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