Photovoltaikanlage mit Batteriespeicher
Förderprogramm wird fortgesetzt

Ringsheim (st).  In den Jahren 2020 und 2021 konnten durch von der Gemeinde geförderte 318 kw/p Strom-Leistung Photovoltaikanlagen in Ringsheim installiert werden. Diese ökologische Stromproduktion ist ausreichend für ungefähr 80 Einfamilien-Haushalte.

Die Gemeinde Ringsheim hatte im März 2020 „Richtlinien zur Förderung von Photovoltaikanlagen und Batteriespeichern“ erlassen, um Bürger zu motivieren, in eine Photovoltaikanlage möglichst mit Batteriespeicher zu investieren. Das Förderangebot der Gemeinde wurde vom Start weg im vergangenen Jahr sehr gut angenommen. Investiert wurde 2020 in 14 Photovoltaikanlagen, davon fünf mit Speicher, so die Gemeinde Ringsheim in einer Pressemitteilung. Die Gesamtförderung der Gemeinde betrug knapp 10.000 Euro.

Um die Förderung auf möglichst viele Investoren und Bürger verteilen zu können und dem Preisverfall in diesem Bereich Rechnung zu tragen, wurden die Richtlinien entsprechend angepasst. Der Gemeindehaushalt 2021 sah 8.000 Euro als entsprechende Investitionsförderung vor. Innerhalb weniger Tage nach Bekanntmachen der neuen Richtlinien gingen bei der Gemeindeverwaltung fast 20 Förderanträge ein. Es musste ein Antragstopp veröffentlicht werden, da schnell absehbar war, dass die Fördermittel nicht ausreichen werden. Deshalb wurde der Fördertopf vom Gemeinderat nochmals auf deutlich über 20.000 Euro aufgestockt, damit die bisher eingegangenen Anträge bewilligt werden können.

Keine Anträge mehr für 2021

„Es zeigt, dass das kommunale Förderprogramm attraktiv ist. Es ist eine optimale Ergänzung zur staatlichen Förderung in diesem Bereich“ so Annette Hog, im Rathaus für den Bereich Umwelt und Klimaschutz zuständig. „Wir sind davon überzeugt, gemeinsam mit den investierenden Bürgern auf dem richtigen Weg zu sein“, ergänzt Bürgermeister Pascal Weber. Und weiter: „Die Bevölkerung ist bereit zu investieren – in ihr Eigentum und in den Klimaschutz vor Ort.“

Im Gegensatz zu den Förderanträgen 2020 beziehen sich die meisten der in 2021 gestellten Anträge auf Investitionen in Photovoltaikanlagen mit Batteriespeichern. „Das ist sehr erfreulich, da gerade diese Anlagen nachhaltig sind und das Stromnetz entlasten. Mit dieser Kombination kann auch die maximale Förderung abgerufen werden“, so Annette Hog. Und abschließend: "Als Mehrwert gibt die Investition das gute Gefühl, den selbst produzierten Strom zu verbrauchen."

Es ist weiterhin erklärtes Ziel der Gemeinde, lokale, ökologische Produktion von Strom zu fördern, um auch hierbei einen Beitrag zum Klima- und Naturschutz zu leisten. Anträge für 2021 können allerdings nicht mehr gestellt werden, der Fördertopf ist aufgebracht. Nach finanzieller Möglichkeit soll das Programm aber 2022 fortgeführt werden. Die Verwaltung wird zum Antragsverfahren frühzeitig informieren.

Autor:

Matthias Kerber aus Offenburg

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