"Ringsheims beste Fußballer aller Zeiten"
Treffen nach 38 Jahren

Freuten sich über das Wiedersehen: vordere Reihe von links: Jürgen Wieber, Manfred Kölble, Gerhard Richter, Michael Kranzer, Klaus Weber, Roland Fliehler, Uwe Kölblin; hintere Reihe von links: Achim Weber, Jörg Schwarze, Rolf Tüll, Klaus Muttach, Ulrich Hofstetter, Günther Person und „Trainerlegende“ Günther Kranzer
  • Freuten sich über das Wiedersehen: vordere Reihe von links: Jürgen Wieber, Manfred Kölble, Gerhard Richter, Michael Kranzer, Klaus Weber, Roland Fliehler, Uwe Kölblin; hintere Reihe von links: Achim Weber, Jörg Schwarze, Rolf Tüll, Klaus Muttach, Ulrich Hofstetter, Günther Person und „Trainerlegende“ Günther Kranzer
  • Foto: privat
  • hochgeladen von Daniela Santo

Ringsheim (st). 38 Jahre nach ihrer spektakulären A-Jugend-Meisterschaft trafen sich erstmals wieder „Ringsheims beste Fußballer aller Zeiten“ zum Wiedersehen. Klaus Muttach hatte eingeladen und alle noch lebenden Spieler einschließlich Trainer Günther Kranzer waren gekommen.

Mit 40:0 Punkte und einem Torverhältnis von 116:16 hatten sie 1981 die Liga beherrscht. Die Abwehr um Libero Michael Kranzer war ein Bollwerk, und vorn schossen Ulrich Hofstetter, Achim Weber und Roland Fliehler, die später alle höherklassig spielten, Tore am Fließband. Schon zuvor hatte die gleiche Mannschaft die B-Jugend-Meisterschaft und die C-Jugend-Meisterschaft gewonnen, in der D-Jugend erreichte man nach einem „Endspiel“ gegen den FSV Seelbach mit dem späteren Bundesligaprofi Jürgen Hartmann nach einem denkwürdigen 2:2 die Vizemeisterschaft.

Das erste Spiel in der ersten Mannschaft bestritt man dann mit Trainer Günther Kranzer als Libero, der gemeinsam mit Sohn Michael Kranzer auf dem Platz stand. Nach einem 7:0 gegen Wittenweier war man schon nach dem ersten Spielplan auf Platz 1 der Tabelle.

Laola-Welle

Überaus herzlich war dann das Wiedersehen- Die erste Laola-Welle galt dann auch schon Meistertrainer Günther Kranzer, der die Mannschaft die gesamten acht Jahre verdienstvoll und mit großer Leidenschaft betreut hat. Er wurde dann auch von der Mannschaft mit einem Gedenkbuch und Meisterfoto mit Autogramm seiner Spieler geehrt. Michael Kranzer hatte eigens für jeden Fußballkameraden eine Meistermütze mit der Aufschrift „Ringsheims beste Fußballer“ bestickt.

Nach Begrüßung und Umtrunk wurde es emotional. Die Mannschaft gedachte auf dem Friedhof ihrem vor drei Jahren verstorbenen Mannschaftskapitän Bruno Kaufmann, der das Team viele Jahre auf das Feld geführt hat sowie dem ebenfalls schon sehr früh gestorbenen Mitspieler Lorenz Baum. So wurden auch die erste „Meistermütze“ mit Blumengruß am Grab niedergelegt und die beiden Mitspieler „in Gedanken mitgenommen“, wie es Klaus Muttach formulierte. Anschließend gedachten die Fußballer ihrem damaligen Jugendleiter Roland Tull, der vor wenigen Tagen verstorben ist, an dessen Grabstätte.

VIP-Gäste beim SC

Dann ging es zum Bundesligaspiel des SC Freiburg gegen den FC Augsburg. Noch.SC-Präsident Fritz Keller hatte persönlich den Besuch der gesamten Mannschaft einschließlich des Parkens auf dem VIP-Parkplatz direkt bei der Tribüne möglich gemacht. Mit viel Sachverstand und Begeisterung feuerten die Alt-Jugendspieler den SC-Freiburg an. Nach der Rückkehr nach Ringsheim wurde dann bis spät in die Nacht im Garten von Uwe Kölblin gelacht und manche Anekdote ausgetauscht. Günther Kranzer berichtet über manche Begebenheit mit seinen „auch nicht immer ganz pflegeleichten Jungs“. Dabei war ihm und dem Gesamtbetreuerstab der Dank der Mannschaft für vorbildliche Jugendarbeit auch gewiss, die manche persönliche Entwicklung förderte und heute als wertvolle Erinnerung erhalten bleibt.

Autor:

Daniela Santo aus Lahr

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