Kai-Achim Klare würdigt Engagement aus und für Rust
Neujahrsempfang im Zeichen von Ehrungen

Kai-Achim Klare überreichte Marianne (links) und Mauritia Mack (rechts) die Bürgermedaille der Gemeinde Rust.
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Kai-Achim Klare überreichte Marianne (links) und Mauritia Mack (rechts) die Bürgermedaille der Gemeinde Rust. (Foto: sdk)

Rust (sdk). Beim Neujahrsempfang der Gemeinde Rust konnte Bürgermeister Kai-Achim Klare seinem Vorgänger, Altbürgermeister Günter Gorecky die Ehrenbürgerschaft sowie Marianne und Mauritia Mack die Bürgermedaille der Gemeinde Rust verleihen. 

Marianne und Mauritia Mack sind Bestandteil eines Unternehmens, das auf der ganzen Welt für eine Idee steht, nämlich den Menschen ein Lächeln ins Gesicht zu zaubern. Sie engagieren sich darüber hinaus für Menschen, die nicht auf der Sonnenseite des Lebens stehen. 2008 gründete Marianne Mack den gemeinnützigen Förderverein „Santa Isabel-Hilfe für Kinder und Familien“ und hilft Familien mit besonderen Schicksalen, den Alltag leichter zu gestalten. Als der Europa-Park eine Partnerschaft mit Unicef einging, hat Marianne Mack die Schirmherrschaft übernommen und sammelt Spenden für Hilfsprojekte. Bereits 2010 wurde ihr für ihr Engagement im humanitären und sozialen Bereich das Bundesverdienstkreuz am Bande verliehen.

Mauritia Mack ist es ebenfalls ein Herzensanliegen, Kinder und Familien in schwierigen Lebenssituationen zu unterstützen. Das tut sie seit 2011 als Vorstand des Deutschen Kinderschutzbundes Kreisverband Ortenau und seit 2008 mit ihrem Verein „einfach helfen“. Zudem unterstützt sie seit vielen Jahren als Schirmherrin den Bundesverband Kinderhospiz und macht in besonderem Maße auf die Belange von Kindern mit lebensverkürzenden Krankheiten aufmerksam. Rund 100 Familien folgen jedes Jahr ihrer Einladung, einen sorgenfreien Tag im Europa-Park zu verbringen.

Beide Frauen sind bis heute eng mit der Gemeinde Rust verbunden und Kooperieren mit Vereinen und Institutionen. Sie stehen den Schwächsten der Gesellschaft zur Seite, reichen Menschen die Hand und geben Hoffnung in Situationen, die scheinbar ausweglos erscheinen, so Bürgermeister Klare, der ihnen unter großem Applaus aus der Zuhörerschaft, die Bürgermedaille überreichte.
"Dass wir in Rust einen großen Handlungsspielraum haben, ist einem Menschen zu verdanken, der über viele Jahre mit Hingabe für diesen Ort gewirkt hat", so Klare und bat Günter Gorecky für die Verleihung der Ehrenbürgerschaft auf die Bühne.

In seinen 24 Dienstjahren hat Gorecky unzählbare Projekte zur Umsetzung gebracht. Angefangen von der Verkehrsinfrastruktur, dem Tourismus, dem Tief- und Hochbau, der Stärkung der Bildung oder der Ökologie. Gorecky hat immer Gestaltungswillen, Konsequenz und Beharrlichkeit gezeigt. Ohne seinen versierten Einsatz als Vorsitzender der SPD-Kreistagsfraktion, wären viele Projekte auf Kreisebene nicht denkbar gewesen. In zahlreichen Ehrenämtern hat sich Günter Gorecky neben seinem fordernden Amt als Bürgermeister für die Menschen in Rust und der Raumschaft eingesetzt. Beispielsweise hat er sich stark für den Erhalt des Kreiskrankenhaus Ettenheim gekämpft. Für seine Verdienst wurde er 2016 mit der Staufermedaille ausgezeichnet. Klare bezeichnete Gorecky als Kommunalpolitiker mit Leib und Seele.

Kai-Achim Klare überreichte Marianne (links) und Mauritia Mack (rechts) die Bürgermedaille der Gemeinde Rust.
Alt-Bürgermeister Günter Gorecky ist nun Ehrenbürger von Rust.

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