Weihnachtsüberraschung
Europa-Park und Gemeinde Rust unterstützen ukrainische Schüler

Der Sozialarbeiter mit der Betreuerin sowie Mauritia Mack, Schulleiter Christian Moser und Kai-Achim Klare | Foto: Europa-Park
  • Der Sozialarbeiter mit der Betreuerin sowie Mauritia Mack, Schulleiter Christian Moser und Kai-Achim Klare
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Rust (st) Kurz vor Weihnachten gab es für die ukrainischen Geflüchteten der Grund- und Gemeinschaftsschule in Rust eine Überraschung: Mauritia Mack, Ehefrau des Europa-Park-Inhabers Jürgen Mack und stellvertretende Vorsitzende des Kinderschutzbundes Ortenau e. V. (KSB), besuchte gemeinsam mit dem Bürgermeister der Gemeinde Rust, Dr. Kai-Achim Klare, die Schüler. Die Jugendlichen im Alter von sechs bis 14 Jahren zeigten sich gerührt von den Ed Euromäusen und kleinen Geschenken, die Mauritia Mack an sie verteilte. Auch die Kinder hatten winterliche Geschenke und selbstgebastelte Grußkarten vorbereitet und an Mauritia Mack sowie Bürgermeister Klare übergeben. Sie waren beeindruckt von der Unterstützung, die sie bisher erhalten haben. Mit ihrem Besuch wollten sich Mack und Klare auch ein Bild von der aktuellen Situation der ukrainischen Schüler machen, die seit Monaten von der TRIBUTE TO BAMBI Stiftung gefördert werden.

Für das Projekt „Starthilfe jetzt“ erhielt der Kinderschutzbund Ortenau e. V. im Sommer eine Förderung von 30.000 Euro von der Münchener TRIBUTE TO BAMBI Stiftung. Das Geld wurde dringend gebraucht, um die soziale und psychologische Begleitung von minderjährigen ukrainischen Geflüchteten in Ringsheim und Rust zu finanzieren. Mauritia Mack, Edith Schreiner und Dr. Hans-Peter Dufner hatten die großzügige Summe in ihrer Funktion als Vorsitzende des Kinderschutzbundes Ortenau e. V. vermittelt

Sozialarbeiter dank Fördergeld

Die Zahl der Geflüchteten in Rust – darunter auch viele Familien mit Kindern und Jugendlichen – hat über die Sommermonate noch einmal signifikant zugenommen. Deshalb war es essenziel, dass die Grund- und Gemeinschaftsschule das Angebot für die ukrainischen Schüler ausweitet. Mittlerweile gibt es zwei Klassen, in denen die Geflüchteten unterrichtet werden. Umso wichtiger ist es, dass mit dem Fördergeld eine Stelle für einen Sozialarbeiter geschaffen werden konnte. Der Sozialarbeiter, der sich gut eingearbeitet hat, ist vor Ort und ergänzt das Lehrerteam. Er sowie eine weitere Betreuerin widmen sich mit viel Leidenschaft den geflüchteten Kindern und Jugendlichen. Sie sind dringend notwendig, da sie eine bestmögliche Integration zum Ziel haben. Sie unterstützen die Geflüchteten im Unterricht aber auch bei der Freizeitgestaltung und bei sozialpsychologischen Themen.

In Zukunft soll die Zusammenarbeit zwischen dem Europa-Park-Erlebnis-Resort und den ukrainischen Geflüchteten der Grund- und Gemeinschaftsschule in Rust intensiviert werden. Dabei soll es unter anderem um die Vermittlung von Praktikums- oder Ausbildungsplätzen gehen.

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