Krisenfestigkeit stärken
Kommunikation für den Ernstfall ausbauen

Markus Gründler, DRK-Ortsverein Sasbach, Maximilian Geier, Haupt- & Ordnungsamt der Gemeinde Sasbach, Bürgemeisterin Dijana Opitz  und Swen Broß, Kommandant der freiwilligen Feuerwehr Sasbach | Foto: Franziska Müller/Gemeinde Sasbach
  • Markus Gründler, DRK-Ortsverein Sasbach, Maximilian Geier, Haupt- & Ordnungsamt der Gemeinde Sasbach, Bürgemeisterin Dijana Opitz und Swen Broß, Kommandant der freiwilligen Feuerwehr Sasbach
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Sasbach Der Verwaltungs- und Krisenstab der Gemeinde Sasbach hat in seiner turnusmäßigen Sitzung im April die kommunale Notfallvorsorge umfassend überprüft und wird sie gezielt weiterentwickeln. Ziel ist es laut einer Pressemitteilung, die Handlungsfähigkeit der Verwaltung sowie der Einsatzkräfte im Krisenfall verlässlich sicherzustellen und die Bevölkerung bestmöglich zu versorgen.
Im Mittelpunkt der Sitzung stand die Sicherstellung der Kommunikation unter Krisenbedingungen. Für den Fall eines großflächigen Ausfalls etablierter Kommunikationswege wurden hierfür konkrete Abläufe und Zuständigkeiten festgelegt. Deutlich hervorgehoben wurde dabei, dass sich die Bevölkerung im Ereignisfall an die bekanntgegebenen Notfalltreffpunkte wenden soll. Die interne Koordinierung sowie die Bündelung, Bewertung und Weitergabe von Informationen an Einsatzkräfte und Öffentlichkeit erfolgen unabhängig davon an zentraler Stelle innerhalb der Gemeindeverwaltung.

Notfalltreffpunkte

Ein wichtiger Baustein der Vorsorge ist die Einrichtung von drei Notfalltreffpunkten im Gemeindegebiet. Diese werden aktuell definiert und sollen den Bürgern im Ernstfall als verlässliche Anlaufstellen dienen – etwa zur Orientierung, zur Informationsweitergabe oder für eine erste grundlegende Versorgung. Die Standorte werden nach klaren Kriterien wie Erreichbarkeit, Lage und vorhandener Infrastruktur festgelegt.
Parallel dazu wird die notwendige Ausstattung dieser Treffpunkte konkretisiert, um im Bedarfsfall kurzfristig eine Grundversorgung sicherstellen zu können. Die Umsetzung erfolgt in enger Abstimmung mit der Freiwilligen Feuerwehr Sasbach sowie dem Ortsverein des Deutschen Roten Kreuzes (DRK), um eine praxisnahe und einsatzfähige Lösung zu gewährleisten.

Baustein Eigenvorsorge

Zugleich wurde betont, dass auch die Eigenvorsorge der Bevölkerung ein wesentlicher Bestandteil des Krisenschutzes ist. Dazu zählen unter anderem ein ausreichender Vorrat an Trinkwasser, Lebensmitteln, Medikamenten und wichtigen Alltagsgütern.
Bürgermeisterin Dijana Opitz betont die Notwendigkeit, die Notfallvorsorge jetzt konsequent weiterzuentwickeln: „Die Anforderungen an die kommunale Krisenvorsorge haben sich in den vergangenen Jahren deutlich verändert. Unser Anspruch ist klar: Wir wollen im Ernstfall vorbereitet sein und handlungsfähig bleiben. Das setzt voraus, dass Strukturen, Zuständigkeiten und Abläufe vorab definiert sind – nicht erst in der Krise. Deshalb danke ich vor allem unserer Feuerwehr, dem DRK und der Verwaltung für die hervorragende Zusammenarbeit im Rahmen des Krisen- und Verwaltungsstabs.“
Zur Information der Bevölkerung wird derzeit ein Merkblatt erarbeitet, das die Notfalltreffpunkte, Zuständigkeiten und grundlegende Verhaltenshinweisen übersichtlich darstellt. Dieses soll den Bürgern eine schnelle Orientierung im Krisenfall ermöglichen.
Mit den beschlossenen Maßnahmen stärkt die Gemeinde Sasbach ihre Krisenfestigkeit konsequent weiter und schafft zugleich mehr Transparenz und Sicherheit für die Bevölkerung.

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