Dr. Katrin Merkel MdL besucht Willstätt
Eintrag ins goldene Buch
- Bürgermeister Tobias Polley und Dr. Katrin Merkel beim Spaziergang an der Kinzig
- Foto: Gemeinde Willstätt
- hochgeladen von Christina Großheim
Willstätt (st) Im Rahmen ihrer Tour durch den Wahlkreis besuchte die neue CDU-Landtagsabgeordnete Dr. Katrin Merkel vor einigen Tagen die Gemeinde Willstätt. Zunächst stand im Willstätter Rathaus der Austausch mit Bürgermeister Tobias Polley über aktuelle Themen, die auch die Gemeinde betreffen, auf dem Programm.
Dabei ging es unter anderem um bildungspolitische Herausforderungen, die Kommunen zunehmend belasten, für die sich Katrin Merkel stark machen will. Bürgermeister Polley veranschaulichte deutlich, dass die immer stärker steigenden Kosten durch Vorgaben von Land und Bund, etwa im Bereich der Kinderbetreuung und der Schulen, die Gemeinden finanziell an ihre Grenzen bringen. Da die zugesagte Finanzierung häufig ausbleibt oder nur verzögert erfolgt, müssen Kommunen immer größere Anteile selbst tragen – mit der Folge, dass Familien höhere Beiträge schultern müssen, obwohl die Gemeinden die Familien in der schweren konjunkturellen Lage eigentlich entlasten wollen.
Stabilität und Kreativität
Trotz dieser angespannten Lage wurden auch Wege diskutiert, wie sozialpolitische Angebote weiterhin verlässlich ermöglicht werden können. Willstätt setzt hierbei bewusst auf Stabilität und sucht nach kreativen Lösungen, um wichtige Leistungen für Kinder, Jugendliche, Familien und ältere Menschen nicht zu gefährden. Dabei war die Schullandschaft in der Gemeinde Willstätt und die Betreuungsangebote ein zentraler Themenpunkt.
„Der Bildungscampus in Willstätt hat mich besonders beeindruckt. Kindergarten, Grundschule und Gemeinschaftsschule sowie Mediathek und Sport- und Festhalle liegen hier eng beieinander und schaffen vielfältige Möglichkeiten. Gerade wenn kommunale Räume flexibel genutzt werden können und die zuständigen Behörden pragmatisch unterstützen, entstehen daraus gute Lösungen für Kinder und Familien. Dafür möchte ich mich auch im Land stark machen“, so Dr. Katrin Merkel.
Sanierungsstau
Ein weiteres Thema war der große Sanierungsstau, der viele Kommunen betrifft. Bürgermeister Polley schilderte die teils sehr langen Bearbeitungszeiten bei Förderprogrammen sowie abstruse Förderbedingungen, die Projekte verzögern oder sogar verhindern. Gleichzeitig wurde betont, dass eine bessere Zusammenarbeit zwischen Land, Kreis und Gemeinden – etwa bei Radwegsanierungen oder der Unterhaltung von Brücken – enorme Effizienzgewinne bringen könnte.
Deutlich angesprochen wurde auch der Druck durch die maroden Kinzigbrücken des Landes, die für Willstätt und die gesamte Region eine zentrale Verkehrsachse darstellen. Die Gemeinde erwartet hier zügige Entscheidungen und klare Perspektiven, um die Belastungen für Bürgerinnen und Bürger sowie die lokale Wirtschaft zu reduzieren.
Nicht fehlen durfte natürlich auch der Eintrag ins Goldene Buch der Gemeinde. Bei einem Spaziergang ging es anschließend durch Willstätt und an der Kinzig entlang, um die Gemeinschafsschule, die Grundschule, den Kindertreff sowie die marode Kinzigbrücke und die Giesenbrücke zu veranschaulichen.








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