• 9. September 2017, 19:41 Uhr
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FRAUEN-BUNDESLIGA: SC Sand – VfL Wolfsburg 0:4
Starke zweite Halbzeit des amtierenden Meisters

Der SC Sand (blaues Trikot) verlor das Spitzenspiel gegen den VFL Wolfsburg mit 0:4.
Der SC Sand (blaues Trikot) verlor das Spitzenspiel gegen den VFL Wolfsburg mit 0:4. (Foto: fis)

Willstätt-Sand (woge). Das Spitzenspiel zwischen dem SC Sand und dem VfL Wolfsburg war am Ende eine klare Sache für die Mannschaft aus der VW-Stadt. Das Team von Trainer Stephan Lerch siegte klar mit 4:0, was vor allem einer starken zweiten Halbzeit geschuldet war. Sands Trainer Sascha Glass hatte seine Mannschaft gut auf den amtierenden deutschen Meister und Pokalsieger eingestellt. Zwar waren die Niedersachsinnen die dominierende Mannschaft, doch der SC versuchte aus einer verstärkten Abwehr, den VfL unter Kontrolle zu bekommen. Dies klappte 45 Minuten auch ganz gut, so dass zur Halbzeit die Seiten torlos gewechselt wurden.

Nach der Pause erhöhte Wolfsburg die Schlagzahl und als Pernille Harder in der 51. Minute die Führung gelang, war der Bann endgültig gebrochen. Jetzt zeigte der VfL seine ganze Stärke, so dass es nur noch eine Frage der Zeit war, bis der nächste Treffer fiel. Alex Popp (69.), Noelle Maritz (81.) und Zsanett Jakabfi (85.) markierten die weiteren Treffer. Die Tabellenführung konnten die "Wölfinnen" somit verteidigen und rangieren saisonübergreifend nun seit neun Spieltagen an Position eins. Für Sand heißt es jetzt, das Spiel so schnell wie möglich abzuhaken und den Blick wieder nach vorn zu richten. Mit Wolfsburg gastierte eine der stärksten Mannschaften im Orsay-Stadion. Allerdings wird die nächste Aufgabe auch nicht einfach. Am Sonntag tritt der SC Sand um 11 Uhr beim Tabellendritten 1. FFC Frankfurt an.

Nachdem die zweite Mannschaft des SC Sand ihr Auftaktspiel beim SV Alberweiler knapp mit 0:1 verloren hat, kann die Mannschaft die ersten Punkte in der Regionalliga Süd einfahren. Gegner der Sanderinnen heute im Orsay-Stadion ist der SC Regensburg, der mit 2:5 gegen Weinberg ebenfalls den Kürzeren zog. Der Heimvorteil sollte für die Sanderinnen sprechen. Anstoß der Partie ist um 11 Uhr.

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