Für mehr Radverkehrssicherheit
Gegenseitige Rücksichtnahme ist wichtig

Oberbürgermeister Klaus Muttach und Guido Kühn, Leiter des Polizeireviers Achern/Oberkirch
  • Oberbürgermeister Klaus Muttach und Guido Kühn, Leiter des Polizeireviers Achern/Oberkirch
  • Foto: Stadt Achern
  • hochgeladen von Matthias Kerber

Achern (st). Acherns Oberbürgermeister Klaus Muttach und der Leiter des Polizeireviers Achern/Oberkirch, Guido Kühn, werben für Sicherheit beim Radverkehr. Oberbürgermeister Klaus Muttach verweist dabei auf das im Februar diesen Jahres im Gemeinderat beschlossene Radverkehrskonzept der Stadt Achern. „Wir wollen mit einem langen Atem ergänzend zu den bereits gebauten Radwegen zwischen den Stadtteilen verstärkt Schutzstreifen für Radfahrer ausweisen und die Attraktivität des Radverkehrs stärken“, gibt Oberbürgermeister Klaus Muttach die Zielsetzung vor. Als zweite Gruppe der schwächeren Verkehrsteilnehmer sollen die Fußgänger geschützt werden. Hierbei setze die Stadtverwaltung auf gegenseitige Rücksichtnahme aber auch Kontrollen. „Beispielsweise hat die Stadtpolizei begonnen zu kontrollieren, ob Fahrzeuge vor Fußgängerüberwegen vorschriftsgemäß anhalten. Geschieht dies nicht, werden seit einiger Zeit durch die Stadtpolizei ein Verwarnungsgeld in Höhe von 80 Euro und ein Punkt im Strafregister in Flensburg fällig.

Richtige Beleuchtung wichtig

Guido Kühn erläuterte, dass insbesondere Radfahrer viel für die eigene Sicherheit tun können, indem sie auf eine ordnungsmäßige Beleuchtung und Ausstattung des Fahrrades achten. „Die Polizei wird insbesondere beim Schülerverkehr in den nächsten Wochen verstärkt Kontrollen durchführen“, kündigt Guido Kühn an. Allerdings sei gerade auch zwischen den Radfahrern und Fußgängern als den schwächeren Verkehrsteilnehmern ein Konflikt durch Missachtung der Verkehrsregeln immer wieder festzustellen. „Radfahren auf Gehwegen ist nur Kindern bis zur Vollendung des zehnten Lebensjahrs gestattet. Allerdings sei die Häufigkeit von Radunfällen in Achern deutlich unterdurchschnittlich und es gebe auch keine Unfallschwerpunkte.

Rücksichtnahme

Muttach und Kühn appellieren an die Vernunft und die Rücksichtnahme aller Verkehrsteilnehmer, damit unnötige Gefährdungen vermieden und auch Verwarnungsgelder nicht erforderlich werden. Zu Fuß oder mit dem Fahrrad unterwegs zu sein, fördere die eigene Gesundheit, reduziere den Verkehrslärm und fördere die Lebensqualität in einer Stadt, werben das Stadtoberhaupt und der Polizeichef gemeinsam. Allerdings wolle man nicht ideologisch die unterschiedlichen Verkehrsteilnehmer gegeneinander aufhetzen, sondern ein gutes Miteinander erreichen.

Autor:

Matthias Kerber aus Offenburg

following

Sie möchten diesem Profil folgen?

Verpassen Sie nicht die neuesten Inhalte von diesem Profil: Melden Sie sich an, um neuen Inhalten von Profilen und Orten in Ihrem persönlichen Feed zu folgen.

3 folgen diesem Profil

Kommentare

online discussion

Sie möchten kommentieren?

Sie möchten zur Diskussion beitragen? Melden Sie sich an, um Kommentare zu verfassen.

Diskussion schließen

Hinweis: Der Autor wird vom System benachrichtigt

add_content

Sie möchten selbst beitragen?

Melden Sie sich jetzt kostenlos an, um selbst mit eigenen Inhalten beizutragen.

Karte einbetten

Abbrechen

Video einbetten

Es können nur einzelne Videos der jeweiligen Plattformen eingebunden werden, nicht jedoch Playlists, Streams oder Übersichtsseiten.

Abbrechen

Social-Media Link einfügen

Es können nur einzelne Beiträge der jeweiligen Plattformen eingebunden werden, nicht jedoch Übersichtsseiten.

Abbrechen

Beitrag oder Bildergalerie einbetten

Abbrechen

Schnappschuss einbetten

Abbrechen

Veranstaltung oder Bildergalerie einbetten

Abbrechen