Corona-Hotline eingerichtet
OB Muttach ruft zu Solidarität auf

Achern (st). In einer Pressemitteilung der Stadtverwaltung Achern weist Oberbürgermeister Klaus Muttach darauf hin, dass es in der aktuellen Lage vorrangiges Ziel ist, das Infektionsrisiko zu minimieren, damit weitere Infektionen möglichst vermieden werden. „Nur so können wir es schaffen, dass in unseren Krankenhäusern Schwererkrankten geholfen werden kann. Deshalb müssen wir alle unsere sozialen Kontakte reduzieren, auch wenn dies schmerzhaft ist“, so Klaus Muttach.

Gleichzeitig will die Stadtverwaltung helfen, damit niemand in Not allein gelassen bleibt. Deshalb wurde die Corona-Hotline unter Telefonnummer 07841/6421950 eingerichtet. Seitens der Stadtverwaltung sei man uneingeschränkt arbeitsfähig und für die Bürger über Telefon und E-Mail erreichbar. Auch bei der Kinderbetreuung konnten Härtefälle vermieden werden.

Menschenansammlungen vermeiden

Die Stadtverwaltung bemüht sich mit vielen Partnern, Menschenansammlungen zu verhindern. So gibt es auch in Absprache mit dem katholischen Stadtpfarrer Joachim Giesler und der evangelischen Stadtpfarrerin Katrin Bessler-Koch ab sofort die Regelung, dass Trauerfeiern und Bestattungen bis auf Weiteres nur noch im kleinen Kreis und im Freien stattfinden; die Einsegnungshallen sind für Trauerfeiern geschlossen.

Solidarität gefragt

Oberbürgermeister Klaus Muttach ruft die Bevölkerung zu Solidarität und einem angemessenen sozialen Verhalten auf. Diebstahl von Desinfektionsmitteln oder Hamsterkäufe, die dann über eBay versteigert werden, würden den Zusammenhalt der Gesellschaft treffen und ganz konkret Bedürftige sowie vor allem Schwersterkrankte existenziell. „Ein solches Verhalten ist asozial und für mich persönlich auch kriminell. Treten wir dem gemeinsamen entgegen“, so der Appell des Stadtoberhauptes.

Corona-Hotline

Über die Corona-Hotline sucht die Stadtverwaltung aktuell auch Menschen, die für Risikogruppen oder Erkrankte Erledigungen wie Einkäufe übernehmen. Mit den Einzelhandelsgeschäften sei man im Gespräch, damit Bestellungen bei diesen vorgenommen und über einen Bringdienst zu den Menschen gebracht werden, die selbst das Haus nicht verlassen können. Im Übrigen haben gerade auch die Lebensmittelgeschäfte nochmals ausdrücklich bestätigt, dass es keinerlei Lieferengpässe gebe. Leere Regale seien nicht das Ergebnis von ausbleibenden Lieferungen, sondern von der Unvernunft der Menschen mit Hamsterkäufen. Klaus Muttach appelliert deshalb eindringlich an die Solidarität, die Rücksichtnahme und das Verantwortungsbewusstsein von jedem Einzelnen. „Gemeinsam können wir Leid mindern und uns als menschliche Gesellschaft beweisen. Ich zähle auf jede und jeden Einzelnen“, so der eindringliche Appell des Acherner Rathauschefs.

Autor:

Matthias Kerber aus Offenburg

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