Startschuss für ein Millionenprojekt

Gute Stimmung herrschte bei Spatenstich für den Bau einer modernen Produktionshalle.
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Achern. Die J.H. Ziegler GmbH hat ihre Investitionsentscheidung für die weitere Expansion zu Gunsten des Standorts Achern getroffen.

Selbstverständlich war dies nicht, denn zur Debatte stand auch ein Standort in Ungarn. Die
Investition betrifft Grundstück, Gebäude und Maschinen und stellt für
Ziegler eine zukunftsweisende und in der Höhe noch nie dagewesene
Investition dar. „Mit dem heutigen Spatenstich können die intensiven
Bemühungen der Stadt Achern und des Zweckverbandes Interkommunales
Gewerbegebiet in Achern, der J.H. Ziegler GmbH eine große Investition in
Achern zu ermöglichen und so den hiesigen Standort auszubauen, zu einem
krönenden Abschluss gebracht werden“, erklärte Acherns
Oberbürgermeister Klaus Muttach.

Die J.H. Ziegler GmbH – Hersteller für Textilien der Automobil- und der Industriebranche –
arbeitet im Rahmen dieser Expansion mit zwei Partnern zusammen. Zum
einen mit DPE, dem deutschen Privat Equity, einem Geldgeber mit Sitz in
München, zum anderen mit Greenfield Development, einem Entwickler für
individuelle Logistik-Immobilien mit Sitz in Düsseldorf.

Investiert werden laut Dierk Mohr, Geschäftsführer der J.H. Ziegler GmbH, 25
Millionen Euro. Somit solle nicht nur die weitere Entwicklung des
Betriebs gewährleistet, sondern auch das „Headquarter verstärkt werden“,
denn, so Mohr: „Wir sehen hier das Know-how“. Frank Müller von DPE
stimmte dem zu, als er kommentierte: „Das Wissen ist hier so stark, das
muss man in der Region halten.“ Langfristiges Ziel sei es allerdings
auch,  die internationalen Niederlassungen der J.H. Ziegler GmbH
weiterhin zu verbessern.

Die neue Halle wird außerhalb Acherns in der Ambros-Nehren-Straße 1 entstehen. Dabei ist der Zeitplan knapp bemessen: „Die Teilbaufreigabe wurde vor vier Wochen erteilt“, so
Oberbürgermeister Muttach. Dierk Mohr ergänzte: „Im Dezember wollen wir
einziehen.“ Die Maße der Halle belaufen sich auf über 10.000
Quadratmeter. Davon sollen 800 Quadratmeter für Büro- und Konferenzräume
genutzt werden. Die Fassadenwände, so Jan-Gerd Bach von Greenfield,
würden über eine Hartschaumdämmung mit einer Dicke von 120 Millimetern
verfügen, was die gesetzlichen Ordnungen bei Weitem überschreite. Zudem
solle die komplette Beleuchtung durch energiesparende
LED-Lampenausstattung gewährleistet werden. Man habe hier, so Bach, „in
die Zukunft investiert.“ Da trifft es sich gut, dass sich das von
Greenfield erworbene Grundstück auf eine Gesamtgröße von 26.000
Quadratmeter beläuft – weitere Hallen sind bereits in Planung.

Autor: fk

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