Brennender Hausmüll auf Umladestation in Appenweier

Hausmüll in Brand: Einsatzkräfte verschiedener Feuerwehren aus dem Umkreis waren die ganze Nacht im Einsatz.
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Appenweier. Nach dem Brand einer Lagerhalle für Hausmüll auf der Deponie in Appenweier dürfte der Schaden in die Hunderttausende gehen. Verletzt wurde nach ersten
Ermittlungen niemand. Kurz vor 18 Uhr am Dienstag meldeten erste Zeugen
starke Rauchentwicklung im Bereich des Wellblechdaches der
Müllumladestation an der Sander Straße im Dreieck von Appenweiers
Industriegebiet, der Autobahn und der Bundesstraße 28. Beim Eintreffen
der ersten Einsatzkräfte bestätigten sich die Berichte der
zwischenzeitlich in großer Anzahl eingehenden Anrufe in den Leitstellen
von Feuerwehr und Polizei.

Beim ersten Blick in die zum Zeitpunkt des Brandausbruchs mutmaßlich verlassene Halle musste
festgestellt werden, dass sich große Teile des gelagerten Mülls bereits
im Vollbrand befanden. 60 Einsatzkräfte der Feuerwehren Appenweier und
seinen Ortsteilen sowie Renchen, Offenburg und Lahr bekämpften den Brand
in der 150 Quadratmeter großen Halle.
Mitarbeiter der Betreiberfirma der Müllumladestation berichteten, dass sich in der Halle noch eine
Presse für den gelagerten Hausmüll befand. Weitere Gerätschaften wie
Radlader standen bereits außerhalb der Halle.

Die Feuerwehr, die anfangs auch in der Halle die Flammen mit Löschwasser bekämpfte, hatte
sich nach einer Stunde aus der Halle zurückgezogen, da durch
Hitzeentwicklung die Gefahr bestand, dass die Halle einstürzen könnte.
20 Sanitäter und Helfer des THW standen den Einsatzkräften der Feuerwehr
unterstützend zur Seite. Die Sander Straße war zwischen Nachtweide und
der Zufahrt zur Bundesstraße war während des Einsatzes in beide
Richtungen gesperrt.

Messungen der Feuerwehr hatten ergeben, dass keine Gefahren für Mensch und Umwelt bestehen. Eine vorangegangene Warnmeldung, Fenster und Türen geschlossen zu, halten war vorsorglich
ergangen. Zur Ursache machte die Polizei noch keine Angaben und wird in
den nächsten Tagen die Ermittlungen fortführen.

Autor: Rembert Graf Kerssenbrock

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