Neues "Haus der kleinen Forscher"
Kindergarten Wunderfitz zertifiziert

Der Kindergarten Wunderfitz in Lahr wurde als Haus der kleinen Forscher zertifiziert.
  • Der Kindergarten Wunderfitz in Lahr wurde als Haus der kleinen Forscher zertifiziert.
  • Foto: IHK/Stadt Ettenheim
  • hochgeladen von Christina Großheim

Ettenheim (st). Als 74. Einrichtung im Kammergebiet der IHK Südlicher Oberrhein wurde der Kindergarten Wunderfitz in Ettenheim als „Haus der kleinen Forscher“ zertifiziert. Die Einrichtung erhält die offizielle Plakette für ihr kontinuierliches Engagement bei der Förderung frühkindlicher Bildung in den Bereichen Naturwissenschaften, Mathematik und Technik. Überreicht wurde die Zertifizierung von Susanne Stuckmann, Referentin für Wirtschaft und Schule der IHK Südlicher Oberrhein.

Die Fachkräfte der Kita Wunderfitz haben sich auf den Weg gemacht, gemeinsam mit den Kindern die Welt um sich herum zu entdecken. Die Pädagogen der Einrichtung bilden sich regelmäßig fort, um die Mädchen und Jungen bei ihrer täglichen Entdeckungsreise in der Welt der Naturwissenschaften, Mathematik und Technik zu begleiten. Möglich wird dies im Landkreis Emmendingen durch die gemeinsame Initiative des lokalen Netzwerks IHK Südlicher Oberrhein und der gemeinnützigen Stiftung „Haus der kleinen Forscher“.

Frühkindliche Entdeckerlust begleiten und entfalten

„Das persönliche Engagement der pädagogischen Fach- und Lehrkräfte ermöglicht den Kindern, schon früh mit naturwissenschaftlichen Phänomenen, mathematischen und technischen Fragen in Berührung zu kommen. Das kann eine wichtige Grundlage in der Bildungsbiografie der Mädchen und Jungen schaffen“, sagt Michael Fritz, Vorstand der Stiftung „Haus der kleinen Forscher“. Die Zertifizierung als „Haus der kleinen Forscher“ wird nach festen Qualitätskriterien vergeben, die sich am Deutschen Kindergarten Gütesiegel und den „Prozessbezogene(n) Qualitätskriterien für den naturwissenschaftlichen Unterricht“ orientieren. Sie wird für zwei Jahre verliehen, dann können sich die Einrichtungen neu bewerben.

Gemeinsam mit den Mädchen und Jungen beobachten und erforschen die Pädagoginnen und Pädagogen Phänomene in ihrem Alltag. Als Lernbegleitung fördern sie dabei eine Reihe weiterer Kompetenzen, die die Kinder für ihren späteren Lebensweg benötigen wie lernmethodische Kompetenz, Sprach- und Sozialkompetenz, Feinmotorik und ein Zugewinn an Selbstbewusstsein und innerer Stärke.

„Wir bedanken uns sehr bei der Kita-Leitung, Frau Rheinberger-Billian und ihrem Team für die engagierte Arbeit, die sie im Bereich der frühkindlichen MINT Bildung leisten. Mit ihrem Engagement verhelfen sie den Kindern im Alltag zu immer wieder neuen Impulsen, die sie dabei unterstützen die Welt mit all ihren Naturphänomenen zu entdecken und zu verstehen.“ sagt Susanne Stuckmann, die als Netzwerkkoordinatorin Haus der kleinen Forscher bei der IHK Südlicher Oberrhein arbeitet.

Autor:

Christina Großheim aus Offenburg

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