Rebbegehung mit Marion Gentges in Münchweier
Land lässt Winzer nicht im Stich

Landtagsabgeordnete Marion Gentges bei der Rebbegehung mit Winzern aus der Region
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  • hochgeladen von Daniela Santo

Ettenheim-Münchweier (st). Um sich ein aktuelles Bild von der Entwicklung der von den Frostschäden betroffenen Weinreben machen zu können, kam die CDU-Landtagsabgeordnete Marion Gentges auf Einladung des Bereichsvorsitzenden Dietrich Jörger zur Rebbegehung nach Münchweier. „Auf den ersten Blick sieht es ganz in Ordnung aus. Die Reben sind grün und es hängen Trauben daran. Dass es normalweise ein Vielfaches an Trauben sein müssten, ist für den Laien zunächst nicht ersichtlich“, so Gentges. Die anwesenden Winzer waren sich einig, dass selbst wenn die Qualität der Ernte dieses Jahr gut ausfallen sollte, die herben Verluste nicht ausgeglichen werden könnten. Höhere Qualitäten seien auf dem Markt nicht so stark nachgefragt.

„Obwohl die Winzer seit dem Frost im April wissen, dass der Ertrag dieses Jahr nur sehr gering ausfallen wird, gehen Sie jeden Tag aufs Neue mit Herzblut an die Arbeit und lassen sich nicht unterkriegen. Das verdient größten Respekt“, zeigte sich Marion Gentges beeindruckt. Worauf Dietrich Jörger erwiderte: „Das vergangene Jahr war bereits ein sehr schwieriges Jahr, in das wir sehr viel Aufwand und Kraft investiert haben. Nach der Ernte waren wir froh darüber, denn wir wurden mit einer guten Ernte belohnt. Dieses Jahr wird der Frust leider sehr groß sein, denn wir werden trotz größter Anstrengungen aufgrund der Frostschäden eine sehr schlechte Ernte einfahren.“
Landtagsabgeordnete Gentges konnte den Winzern zumindest etwas Hoffnung machen. Das Land wird die Winzer in dieser schwierigen Situation nicht im Stich lassen.

„Nach aktuellem Stand sollen Winzer, die mehr als 30 Prozent Ertragsausfälle zu verzeichnen haben, eine finanzielle Unterstützung erhalten“, so Gentges. Das Landwirtschaftsministerium überlegt zudem, wie zukünftig bei solchen Naturereignissen schnell und wirksam geholfen werden kann, da in Zukunft immer öfter mit extremen Wetterereignissen zu rechnen sei.

Autor:

Daniela Santo aus Lahr

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