Museum Kinzigtorturm
„Farbrausch und Zwischentöne“

Der Kinzigtorturm vom Bergle aus aufgenommen. Er war einst der stärkste Wehrturm der Gengenbacher Stadtbefestigung. Nach jahrzehnte langem Leerstand, wurde er in der Zeit von 1991 bis 1993 im Innenbereich restauiert und danach im Laufe der Jahre zu einem informativen, wehrgeschichtlichen Museum der Bürgergarde Gengenbach ausgestaltet.
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  • Der Kinzigtorturm vom Bergle aus aufgenommen. Er war einst der stärkste Wehrturm der Gengenbacher Stadtbefestigung. Nach jahrzehnte langem Leerstand, wurde er in der Zeit von 1991 bis 1993 im Innenbereich restauiert und danach im Laufe der Jahre zu einem informativen, wehrgeschichtlichen Museum der Bürgergarde Gengenbach ausgestaltet.
  • Foto: Alfred Schramm
  • hochgeladen von Alfred Schramm

So heißt die diesjährige Ausstellung 2022, die im Gengenbacher Kinzigtorturm zu sehen ist und von den Künstlerinnen Ursula Maurer und Claudia Lehmann mit ihren Gemälden und Fotografienen gestaltet wurde.
Beide sind Mitglieder im Künstlerverein ARTist e.V.Gengenbach-Obernai, und ihre Kunstwerke waren bereits in mehreren Einzel- und Gruppenausstellungen zu sehen.

In der Zeit von Mai bis Dezember, können nun Besucherinnen und Besucher, die abstrakten, figurativen Malereien, und die keramischen Objekte von Ursula Maurer, sowie die ausdrucksstarken Naturfotografien und feinfühlige Dichtkunst von Claudia Lehmann betrachten.

Als Hobbyfotograf war ich natürlich gespannt auf die Werke der Künstlerinnen und machte umgehend einen Besuch im Museum, das nach 2 Jahren, coronabedingter Schließung, wieder geöffnet hat. Mein Fazit: Der Besuch lohnt sich und wer gerne Fotografiert oder Malt kann sich bei den Werken reichlich Anregung holen.

Das "Museum Kinzigtorturm" veranstaltet seit Jahren Sonderausstellungen und bietet Hobbykünstlern:innen eine Plattform in den Räumlichkeiten des Turmes, um dort ihre Werke einem größeren Publikum vorzustellen.

Neben den ausgestellten Kunstwerken, erwartet den Besucher:innen auf 6 Etagen, Informationen über die Aufgaben und Funktionen des Wach- oder Verteidigungsturm. Weiterhin sind Modelle, Verteidigungswaffen, Uniformen der Bürgergarde und Kleidung der sogenannten "Alt-Gengenbacherinnen" zu besichtigen.
Im obersten Stockwerk befindet sich die über 300 Jahre alte Türmerwohnung, von der aus man eine wunderbare Sicht in alle vier Himmelsrichtungen hat. Der Blick auf die Altstadt bietet sich förmlich für Fotoaufnahmen an.

Also, beim nächsten Besuch in Gengenbach, einfach mal im „Museum Kinzigtorturm“ reinschauen, die wunderbare Sonderausstellung besichtigen und den "Türmer" in seiner Stube besuchen. Die Bürgergarde Gengenbach wird sich über ihren Besuch freuen.

Öffnungszeiten:

Mai bis Oktober: Samstag: 14.00 - 17.00 Uhr, Sonn- und Feiertage: 10.00 - 12.00 Uhr + 14.00 - 17.00 Uhr.
Im Advent: Montag-Freitag: 15.00 – 18.00 Uhr, Samstag und Sonntag: 14.00 – 18.00 Uhr.

Weitere Information und Öffnungszeiten unter http://buergergarde-gengenbach.de/pages/der-kinzigtorturm.

Autor:

Alfred Schramm aus Gengenbach

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