Nur noch bis Sonntag
Ein letztes Strahlen auf dem Adventsweg

Der Gengenbacher Adventsweg zog wieder viele Besucher an.
  • Der Gengenbacher Adventsweg zog wieder viele Besucher an.
  • Foto: Dieter Wissing
  • hochgeladen von Matthias Kerber

Gengenbach (st). Gleich nach Dreikönig hat das Team des Adventskalenders die Fassade des Rathauses fast schon wieder in ihre Alltagsgestalt zurückgeführt. Indes besteht bis Sonntag, 10. Januar, noch letzte Gelegenheit, den Gengenbacher Advents- und Weihnachtsweg zu erleben.

Die Verantwortlichen haben jetzt schon in jeder Hinsicht Gründe zu Strahlen. Sie sehen sich darin bestätigt, schon frühzeitig die Weichen gestellt zu haben mit dem Verzicht auf den Adventsmarkt und das Ritual das Fensteröffnens und stattdessen die Verbindung von Stadtgestalt und künstlerischen Elementen an über 30 Stationen zu zelebrieren.

Bürgermeister Thorsten Erny zieht Bilanz: „ Nicht umsonst war ich selbst mit meiner Familie des Öfteren auf dem Adventsweg unterwegs.“ Gemeinsam mit Alois Lehmann, dem Vorsitzenden des Adventskalender Vereins, fasst er zusammen:
„Die Kooperation zwischen Adventskalenderverein, städtischen Einrichtungen und den weiteren Partnern war vorbildlich. Dazu gehören das Mutterhaus der Franziskanerinnen, die Kirchen, die Museen und die Erzdiözese Freiburg. Unternehmen, Leihgeber, Hauseigentümer, Ladeninhaber und Privatpersonen gaben großzügige Unterstützung. Das Ergebnis: Ein Prachtstück, die konsequente Fortsetzung der so erfolgreichen Kampagne „Gengenbach blüht.“

Große Nachfrage

Geschäftsführer Lothar Kimmig hatte alle Hände voll zu tun, die Nachfrage der lokalen wie überregionalen Medien zu befriedigen. „Das kann man sich kaum erträumen: Weder als sich Redakteure gar schon entschuldigen, dass sie noch um weitere Beiträge bitten; noch über den erneuten Auftritt als „Focus-Bild der Woche“ mit dem Kommentar von Texter Elmar Langenbacher: „Gleich einem Hoffnungsmal strahlt das wohl weltgrößte Adventskalenderhaus. Gengenbach hat in seiner jahrhundertealten Geschichte nie aufgegeben – handeln statt klagen – so wandeln die Besucher auf dem Advents- und Weihnachtsweg. Es sind zwar nicht weit über Hunderttausend wie sonst, aber sie sind ebenso begeistert. Zeit für innere Einkehr...“

Der Adventskalender-Verein schuf mit dem diesjährigen Adventsweg auch die Voraussetzungen für eine nachhaltige Nutzung. Erfahrungen und Beobachtungen werden nun ausgewertet und so kann hoffentlich in elf Monaten den Adventskalender nicht nur den kleinen Prinzen mit allabendlich bejubelter Fensteröffnung und einem florierenden Adventsmarkt bieten, sondern auch die Wiederauflage des Stationenwegs und damit die Adventsstadt Gengenbach noch reicher und vielgestaltiger werden lassen.

Autor:

Matthias Kerber aus Offenburg

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