23. Januar ist Kandidatenvorstellung in Gengenbach
Eine zweite Amtszeit für Thorsten Erny

Thorsten Erny

Gengenbach (gro). Die Tatsache, dass er der einzige Kandidat für die Bürgermeisterwahl am 3. Februar ist, löst beim Gengenbacher Stadtoberhaupt Thorsten Erny gemischte Gefühle aus. "Auf der einen Seite ist es eine Bestätigung für die Arbeit, die ich in den vergangenen acht Jahren gemacht habe. Auf der anderen Seite muss ich die Bürger natürlich motivieren, zur Wahl zu gehen."

Das Gespräch mit den Bürgern

Das tut er auch, indem er seinen Wahlkampf, den er schon zu Beginn der Bewerbungsfrist geplant hat, umsetzt. Darin sucht er das Gespräch mit den Bürgern – sowohl bei Informationsabenden als auch in Form eines offenen Gesprächangebots auf dem Bauernmarkt der Stadt. "Die Bürgermeistersprechstunde auf dem Marktplatz hatte ich schon zu Beginn meiner Amtszeit eingeführt. Sie wird von den Bürgern gut genutzt und ich bekomme wertvolle Anregungen dadurch", so Erny. "Das Schönste ist, wenn wir ein Problem schnell lösen können."

Blickt er auf die vergangenen acht Jahre zurück, sieht er die Stadt auf einem guten Weg: "Gengenbach ist die Wohlfühlstadt, deren Kernkompetenzen identifiziert und ausgebaut wurden. Sie ist die Schul- und Ausbildungsstadt im Kinzigtal. Der jüngste Baustein ist die Eröffnung der Mensa, Stadtbücherei und des Schülerforschungszentrums auf dem Bildungscampus am Donnerstag." Die Kinderbetreuung sei konsequent ausgebaut worden, die Schulen seien ausgebaut worden. "Wir haben 25 Millionen Euro investiert und das in einer Stadt, die im Strukturwandel steckt", betont der Bürgermeister.

Entwicklung des Hukla-Areals

So wirke die Insolvenz der Hukla-Werke noch heute nach. "Wir haben immer noch eine Industriebrache mit 17 Hektar", stellt Erny fest. "Eine Lösung zeichnet sich ab. Wir sind in Gesprächen mit den Eigentümern. Ziel ist es, das Grundstück modulartig als Wohn- und Mischgebiet zu entwickeln. Es hat eine tolle Lage und großes Potential."
Der ehemalige Holzlagerplatz der Hukla sei bereits aufgesiedelt und die Vermarktung des interkommunalen Gewerbegebiets mit seinen 23 Hektar an der Nordspange komme in Schwung. "Wir sind auf einem guten Weg, dass es in diesem Jahr losgeht. Die Erschließung läuft bis Juli", so Erny. Gespräche mit Interessenten liefen.

Die Stärkung des Tourismus werde fortgesetzt. So solle das alte Kaufhaus, in dem sich das Bürgerbüro befindet, zur Touristinfo umgebaut werden. In acht Jahren soll Gengenbach, so sieht es Erny, eine wirtschaftlich stabile Stadt sein, die für die Bürger genügend und bezahlbaren Wohnraum bietet.
Am heutigen Mittwoch, 23. Januar, beginnt die offizielle Kandidatenvorstellung um 19.30 Uhr in der Kinzigtalhalle in Gengenbach.

Autor:

Christina Großheim aus Offenburg

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