Blutspendezentrum in Gengenbach1
Terminvergabe übers Internet

Auch in Zeiten von Corona sind Blutspender gesucht. In Gengenbach bietet der DRK Blutspendedienst die Möglichkeit dazu - mit besonderen Sicherheitsmaßnahmen.
  • Auch in Zeiten von Corona sind Blutspender gesucht. In Gengenbach bietet der DRK Blutspendedienst die Möglichkeit dazu - mit besonderen Sicherheitsmaßnahmen.
  • Foto: DRK Blutspendedienst
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Gengenbach (st). Flexibel auf veränderte Rahmenbedingungen zu reagieren, ist in Zeiten des neuartigen Coronavirus (SARS-CoV-2) in allen Lebensbereichen unabdingbar. Für das Blutspendewesen des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) bedeutet dies, dass die Einhaltung höchster Sicherheitsstandards in Bezug auf Social Distancing auf den Blutspendeterminen neu abgestimmt werden muss.

Deshalb hat das Deutsche Rote Kreuz Baden-Württemberg und Hessen seit Montag das über Jahrzehnte etablierte Konzept der mobilen Blutspendeaktion "vor der Haustüre" angepasst. An sorgfältig ausgewählten und gut erreichbaren Standorten werden über mehrere Tage hinweg mobile Blutspendezentren eingerichtet. Diese sind so ausgelegt, dass für Spender, ehrenamtliche Helfer und Mitarbeiter des DRK auf ausreichend große Abstände zwischen den anwesenden Personen und eine effektive Steuerung des Besucherstroms durch Einlassbeschränkungen möglich ist. Eines der ersten Blutspendezentren wird vom 30. März bis 3. April in Gengenbach eingerichtet.

Von 13 bis 18 Uhr kann in der Kinzigtalhalle, Brambachstraße 3, Blut gespendet werden. Der Blutspendedienst bittet alle Freiwilligen das neu installierte Terminvergabesystem unter www.blutspende.de/termine zur individuellen Terminvergabe zu nutzen. Damit werden Wartezeiten vermieden.

Für Blutspender besteht kein gesteigertes Risiko, sich auf Blutspendeterminen mit SARS-CoV-2 anzustecken. Bereits seit geraumer Zeit wurden Maßnahmen ergriffen, die eine größtmögliche Sicherheit aller Anwesenden auf den Spendeterminen gewährleisten. so das DRK. Diese Maßnahmen werden täglich überprüft und aufgrund der aktuellen Entwicklungen angepasst: Hierzu zählt unter anderem eine Temperaturmessung bereits am Eingang, die kontrollierte Aufforderung zur Handdesinfektion sowie die Rückstellung von Spendern, die aus Risikogebieten zurückkehren oder die Kontakt zu SARS-CoV-2 infizierten Menschen hatten.

Menschen mit grippalen oder Erkältungssymptomen oder Durchfall werden generell nicht zur Blutspende zugelassen. Bereits am Eingang wird nach den Symptomen gefragt und gegebenenfalls der Einlass in das Spendenlokal verwehrt. Nach derzeitigem Stand wird das Virus nicht durch eine Blutspende übertragen, deshalb wird keine SARS-CoV-2-Testung des Blutes durchgeführt.

Autor:

Christina Großheim aus Offenburg

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