Gemeinde Kappelrodeck kauft Kindertagesstätten

Unterzeichnung des Kaufvertrags (von links): Notar Jens Rohrer, Bürgermeister Stefan Hattenbach, Pfarrer Georg Schmitt, Stiftungsrätin Claudia Baßler, Pfarrer a.D. Wendelin Faller.
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Kappelrodeck. Die katholische Kirchengemeinde St. Nikolaus, Achertal, vertreten durch
Pfarrer Georg Schmitt sowie die Gemeinde Kappelrodeck, vertreten durch
Bürgermeister Stefan Hattenbach, haben den Kaufvertrag über die Gebäude
der Kindergärten St. Josef und St. Anna in Kappelrodeck unterzeichnet,
die nun vom Ordinariat genehmigt wurden. Mit dem Vollzug der
Kaufverträge gehen die beiden Kindergartengebäude mitsamt Grundstücken
im Gesamtwert von rund 2,5 Millionen Euro in das Eigentum der Gemeinde
Kappelrodeck über. Träger der Einrichtung bleibt weiterhin die
katholische Kirchengemeinde. Sie zeichnet damit weiterhin für den
Betrieb sowie das Personal verantwortlich, wobei die politische Gemeinde
für 90 Prozent der ungedeckten laufenden Betriebskosten aufkommt. Der
Anteil der Elternbeiträge liegt bei unter 20 Prozent der tatsächlichen Betreuungskosten. 

Der Gemeinderat Kappelrodeck hatte sich bereits im Dezember 2014 in einer Grundsatzentscheidung für den Kauf der beiden Kindergartengebäude ausgesprochen und im Haushalt 500.000 Euro für die Übernahme von den Gebäuden und Grundstücken der beiden
Kappelrodecker Kindergärten eingeplant. Für den Waldulmer Kindergarten
konnte leider keine entsprechende Lösung gefunden werden, was von den
Gemeindevertretern bedauert wurde. Gerne hätte man eine einheitliche
Lösung in der Gesamtgemeinde gesehen. Die endgültige Kaufentscheidung
traf der Gemeinderat im Mai dieses Jahres, nachdem der nur gering über
den Planansätzen liegende Kaufpreis auf der Basis zweier Wertgutachten
mit der Kirche vereinbart worden war.

Die Vertreter der Pfarrgemeinde und der Gemeinde Kappelrodeck freuen sich, dass mit der
Vertragsunterzeichnung ein weiterer Meilenstein in der
partnerschaftlichen Zusammenarbeit bei der Betreuung der Kappelrodecker
Kinder erreicht werden konnte. Seitens der Gemeinde belasten zwar
aktuell Ausgaben von rund einer halben Million für den Vermögenserwerb
den kommunalen Haushalt, dauerhaft ist man im Bereich der Kindergärten
mit dieser Investition aber zukunftsfähig ausgerichtet, die nachhaltige
Aufgabenerfüllung in Kindertageseinrichtungen ist gewährleistet.

Im Kindergarten St. Josef wurden zuletzt in acht Gruppen bis zu 144 Kinder
im Alter von einem bis sechs Jahren betreut. Um der großen Nachfrage
nach Kindergartenplätzen gerecht zu werden, wurde im Sommer 2014 in
angemieteten Räumen zusätzlich eine Außengruppe für die Kleinsten
eingerichtet. Der Kindergarten St. Anna verfügt aktuell über drei
Gruppen und bietet 58 Kindern im Alter von zwei bis sechs Jahren einen
Kindergartenplatz.

Autor: st

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