Kreuzmatt wird zur grünen Oase
Aus Innenhöfen werden Gärten

Es wird grün in der Kreuzmatt, die Innenhofbegrünung läuft auf Hochtouren.
  • Es wird grün in der Kreuzmatt, die Innenhofbegrünung läuft auf Hochtouren.
  • Foto: Stadt Kehl
  • hochgeladen von Christina Großheim

Kehl (st). Die Kreuzmatt ist grüner als viele andere Bereiche der Kehler Kernstadt; durch die derzeit laufende Gestaltung der Grünflächen zwischen den Wohnblocks entlang der Beethovenstraße werden diese zu attraktiven Aufenthaltsbereichen. Die Bewohner haben die ersten neuen Innenhöfe bereits in Besitz genommen.

Wer derzeit durch die Beethovenstraße geht oder radelt, dem bleiben die Veränderungen nicht verborgen: In fünf Bereichen zwischen den Häuserblocks wird mit schwerem Gerät gearbeitet, finden Erdbewegungen statt, werden Metallgestelle aufgestellt. Frisch gepflasterte Wege in unterschiedlichen Breiten, die entsprechend der tatsächlichen Laufrichtung der Bewohner nachempfunden sind, haben die eintönigen und geraden Wege entlang der Hausfassaden teilweise bereits abgelöst und harmonieren mit geschwungenen Sitzblöcken. Diese strukturieren die Flächen und sind vielfältig nutzbar: als Sitzgelegenheiten, als Einfassungen von bepflanzten Flächen, als Einrahmungen von Bäumen, als Begrenzung von Sandspielflächen.

Garagen, die im hinteren Teil Abstellmöglichkeiten für Fahrräder, Kinderwagen und Mülltonnen bieten, werden die Bereiche zur Beethovenstraße hin strukturieren und für Ordnung sorgen. Die ersten sind bereits im Entstehen. Auch die Stellplätze, die den Kreuzmatt-Bewohnern vorbehalten sind, werden im rechten Winkel zur Straße angelegt.

Das Konzept für die Umgestaltung der Grünflächen zwischen den Gebäuden stammt vom Büro bhm und wurde in enger Abstimmung mit den Bewohnern der Kreuzmatt in einem breiten Beteiligungsprozess entwickelt. „Wir freuen uns sehr, dass wir die Aufenthaltsqualität in den Innenhöfen so erhöhen können, denn damit geht eine erhebliche Steigerung des Wohnwerts einher“, sagt Jurij Kern, Geschäftsführer der Städtischen Wohnbaugesellschaft. Für ihn hängt alles zusammen: die energetische Sanierung der Gebäudehülle, der Anbau der neuen Balkone, die Außenanlagen und die schrittweise Modernisierung der Wohnungen. „Nur durch die Gesamtheit dieser Maßnahmen kann die Wohnqualität unserer Mieter dauerhaft gesichert werden. Außerdem gewährleisten wir dadurch die Zukunftsfähigkeit unseres Bestandes“, ergänzt Jurij Kern. Mehr als zwei Millionen Euro gibt die Städtische Wohnbau jährlich für die Unterhaltung und Sanierung ihres Wohnungsbestandes aus. In der Regel wird saniert, wenn Mieter umziehen; nur in einzelnen Fällen – überwiegend auf Wunsch des Mieters – rücken die Handwerker in einer bewohnten Wohnung an.

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