Stärkere Kontrollen für Spielautomaten-Betreiber
Mehr Pausen, geringere Maximalgewinne, geringere Verlustgrenze

Kehl (st). Der kommunale Ordnungsdienst Kehls wird Spielautomaten-Betreiber in den kommenden Wochen verstärkt kontrollieren. Grund ist eine neue Regelung, die seit dem 11. November deutschlandweit gilt: Demnach dürfen keine Geräte mehr betrieben werden, welche nicht der neuen Technischen Richtlinie TR 5.0 entsprechen. Ziel ist, damit den Schutz vor Spielsucht zu erhöhen.

Für die Spieler bedeutet die neue Vorschrift mehr Pausen, einen geringeren Maximalgewinn und eine geringere maximale Verlustgrenze: Durften die Spielautomaten bis dato noch einen Maximalgewinn von 500 Euro pro Stunde auszahlen, wurde dieser mit der neuen Regelung auf 400 Euro gesenkt. Gleichzeitig sinkt auch die maximale Verlustgrenze von ehemals 60 Euro auf 50 Euro.

Weitere Änderungen zielen auf die Spielzeit am Automaten ab. Bereits vor dem 11. November wurde nach einer Spielzeit von 60 Minuten automatisch eine kurze Spielpause von fünf Minuten eingelegt. Ergänzend dazu soll künftig eine weitere Automatenpause eingeführt werden, in welcher das Gerät zusätzlich nach drei Stunden alle Anzeigen auf null stellt – und dann vorhandene Gelder auf dem Automaten an die Spieler auszahlt.

„Wir werden verstärkt kontrollieren, ob sich die Automatenbetreiber an die neue Regelung halten“, kündigt Nico Tim Glöckner, Leiter des Bereichs Bürgerservice, Sicherheit und öffentliche Ordnung bei der Stadtverwaltung, an. Seit dem 11. November gilt zudem eine weitere Verordnung, welche die Anzahl der Spielautomaten auf zwei Stück pro Gewerbeeinheit begrenzt. Auch die Einhaltung dieser Regelung werde man zu gegebener Zeit verstärkt kontrollieren,betont Nico Tim Glöckner.

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