Was macht eine Stadtverwaltung?
OB Britz empfängt Integrationskurs

Die Teilnehmer eines Integrationskurses besuchten Oberbürgermeister Wolfram Britz (hintere Reihe r.) im Bürgersaal. | Foto: Stadt Kehl/Mark Gregotsch
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Kehl(st) Was macht eine Stadtverwaltung? Wie finde ich mich in der neuen Heimat zurecht? Und wie gelingt der Einstieg ins Arbeitsleben? Unter anderem diese Fragen stellten die Teilnehmer eines Integrationskurses Oberbürgermeister Wolfram Britz bei einem Treffen im Bürgersaal.

Plädoyer für Demokratie

In dem 100 Unterrichtsstunden umfassenden sogenannten Orientierungskurs – der auf einen sechsmonatigen Sprachkurs folgt – eignen sich die Teilnehmer Wissen über die deutsche Politik, Geschichte und Gesellschaft an. Der Besuch im Kehler Rathaus ist Teil des Politikunterrichts. Nachdem er den rund 15 Männern und Frauen einen kurzen Überblick über die Aufgaben der Stadt und seine Rolle als Oberbürgermeister gegeben hatte, startete Wolfram Britz den Dialog mit einem Plädoyer für die Demokratie. Denn: Diese sei keineswegs selbstverständlich. „Demokratie ist anstrengend und lebt immer vom Engagement der Bürger.“

Integration für alle eine Herausforderung

Auch das Thema Integration kam zur Sprache. „Das ist für alle eine Herausforderung“, stellte der OB fest. Ein großes Problem sei der chronisch knappe Wohnraum, weshalb die Unterbringung von Geflüchteten eine große Herausforderung ist. Viele Geflüchtete seien mit Kultur und Lebensweise in Deutschland anfangs nicht vertraut. Das sei sowohl für sie selbst als auch für die Behörden eine echte Herausforderung.

Die Fragen der Kursteilnehmer drehten sich in erster Linie um konkrete Tipps zum Jobeinstieg sowie um Unterstützungsangebote im Alltag. Zudem interessierten sich die Frauen und Männer für das geplante Kombibad. Über den Planungsstand des Großprojekts gab der OB einen kurzen Überblick. Eine Teilnehmerin äußerte abschließend ihre Dankbarkeit darüber, dass sie in der Rheinstadt ein sicheres Leben führen kann. Eine Andere betonte, dass sie in Kehl durchweg positive Erfahrungen gemacht habe. „Hier ist es einfach schön“, fügte sie an.

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