Neue Luftrettungsstation
Christoph Ortenau nimmt seinen Dienst auf

Das Leitungsteam von Christoph Ortenau: Thomas Roth, Leitender Pilot (v. l.), Dr. Peter Sutterer Leitender Hubschrauberarzt, Jan Kury, Stationsleiter und Notfallsanitäter.  | Foto: Deutsche Flugrettung
  • Das Leitungsteam von Christoph Ortenau: Thomas Roth, Leitender Pilot (v. l.), Dr. Peter Sutterer Leitender Hubschrauberarzt, Jan Kury, Stationsleiter und Notfallsanitäter.
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Lahr „Christoph Ortenau meldet sich einsatzbereit“ hieß es am vergangenen Mittwoch laut einer Pressemitteilung der Deutschen Luftrettung zum ersten Mal an der neuen Luftrettungsstation in Lahr. Jan Kury, Stationsleiter und Notfallsanitäter in Lahr, blickt mit Spannung auf die Arbeit der neuen Station: „Wir freuen uns, jetzt mit unserer hochmodernen Maschine und unserem Know-How als wichtiger Baustein in der umfassenden notfallmedizinischen Versorgung der Menschen in der Region bereit zu stehen. Besonders wichtig ist uns dabei die gute Zusammenarbeit mit allen Partnern in der Region, unter anderem den Leitstellen, Kliniken, dem bodengebundenen Rettungsdienst oder auch den Feuerwehren, um nur einige zu nennen. Denn eines steht fest: Menschenleben retten ist Teamarbeit.“
Zur Inbetriebnahme des Rettungshubschraubers betont Landrat Thorsten Erny: „Mit Christoph Ortenau stärken wir die medizinische Notfallversorgung im Ortenaukreis und in der gesamten Region. Künftig verfügen wir über eine optimale Versorgung am Boden wie auch in der Luft. Ich freue mich, dass wir mit der DRF Luftrettung einen hochprofessionellen Betreiber gewinnen konnten und unser Ortenau Klinikum seine hohe fachliche Kompetenz durch die Besetzung mit Notärzten einbringt. Die enge Zusammenarbeit zwischen Land, Rettungsdienst, DRF Luftrettung und Ortenau Klinikum ist ein großer Gewinn für die Menschen in unserer Region. Mein besonderer Dank gilt dem Land für die sorgfältige Planung und die Entscheidung, den Rettungshubschrauber in der Ortenau zu stationieren.“

Dual-Use -Betrieb

Mit dem Aufbau der neuen Station hat das Land Baden-Württemberg ein weiteres starkes Zeichen für die Zukunftsfähigkeit der Luftrettung und eine schnelle, professionelle und flächendeckende Notfallversorgung aus der Luft gesetzt. Ein zentrales Merkmal des neuen Standorts ist der Dual-Use-Betrieb: Christoph Ortenau steht sowohl für die primäre Notfallrettung als auch für sekundäre Verlegungs- und Intensivtransporte zwischen Kliniken zur Verfügung. Dadurch wird eine hohe Einsatzverfügbarkeit und eine optimale medizinische Versorgung in der gesamten Region gewährleistet. Der Einsatz von Christoph Ortenau trägt in der Notfallrettung bereits ab der ersten Minute der Notfallversorgung am Einsatzort dazu bei, Patienten bestmögliche Genesungs- und Überlebenschancen zu sichern.
Christoph Ortenau ist künftig täglich von Sonnenaufgang – frühestens ab 7 Uhr – bis Sinnenuntergang plus 30 Minuten im Einsatz. Notfallorte im Umkreis von 60 Kilometern erreicht die Besatzung in maximal 15 Flugminuten. ST Neue Luftrettungsstation in Baden-Württemberg 15 Minuten beträgt die Flugzeit bei einem Umkreis von 60 Kilometern

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