Freundschaft zwischen Lahr und Zvenigorod besiegelt
Feierliche Unterzeichnung in Berlin

Offiziell besiegelt (v. l.): Jörg Uffelmann, Sven Täubert, Evgenij Nikolaewitsch Rischov, Wolfgang G. Müller, Klaus Schwarzwälder, Roland Hirsch
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  • Offiziell besiegelt (v. l.): Jörg Uffelmann, Sven Täubert, Evgenij Nikolaewitsch Rischov, Wolfgang G. Müller, Klaus Schwarzwälder, Roland Hirsch
  • Foto: Stadt Lahr
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Berlin /Lahr (st). Seit Freitag ist sie mit Unterschrift besiegelt: die Städtefreundschaft zwischen dem russischen Zvenigorod und Lahr. Oberbürgermeister Wolfgang G. Müller und Evgenij Nikolaewitsch Rischov, Vertreter des Bürgermeisters von Zvenigorod, haben im Auswärtigen Amt in Berlin die Freundschaftsurkunde unterschrieben. Den passenden Rahmen bot dabei in Anwesenheit von Außenminister Heiko Maas und Russlands Außenminister Sergej Lawrow die Abschlussveranstaltung des Deutsch-Russischen Jahres der kommunalen und regionalen Partnerschaften 2017/2018.

Es sind Unterschriften für einen engen Dialog miteinander und die Förderung wechselseitiger Aktivitäten. „Besonders streben wir die Zusammenarbeit in den Bereichen Kommunales, Kultur, Bildung und Wirtschaft an“, heißt es im Urkundentext. Oberbürgermeister Müller sieht dieses freundschaftliche Band mit einer russischen Stadt als längst überfällig an: „Die historisch-politische Dimension der Beziehungen zwischen Deutschland und Russland und die Tatsache, dass ohne Russland wichtige Fragen der Weltpolitik nicht beantwortet werden können, sind zwei Gründe. Ein weiterer Grund ist, dass tausende Lahrer aus Russland beziehungsweise den Nachfolgestaaten der ehemaligen Sowjetunion in unsere Stadt gekommen sind. Ich bin überzeugt, dass diese Städtefreundschaft bald mit Leben gefüllt wird und wir einen konstruktiven Beitrag zur Pflege der Deutsch-Russischen Beziehungen leisten können.“

Mit dem Oberbürgermeister waren auch die Stadträte Roland Hirsch (SPD), Klaus Schwarzwälder (Freie Wähler), Sven Täubert (Bündnis 90/Die Grünen) und Jörg Uffelmann (FDP) als Vertreter des Lahrer Stadtrats gereist. Die Lahrer Delegation freute sich, dass auch der SPD-Bundestagsabgeordnete Johannes Fechner bei der feierlichen Zeremonie in Berlin dabei war.
„Erste konkrete Termine sind auch bereits ins Auge gefasst, erklärte Wolfgang G. Müller: „Noch in diesem Jahr wird uns eine Gruppe aus Zvenigorod einen Besuch abstatten, entweder zum Abschluss der Landesgartenschau oder zum Start der Chrysanthema. Und im kommenden Jahr soll dann eine erste Bürgerbegegnung stattfinden.“ Deshalb ruft die Stadtverwaltung schon jetzt alle Bürger auf, die sich in die Städtefreundschaft einbringen möchten. Wer Interesse hat, kann sich beim Büro des Oberbürgermeisters melden, Telefon 07821/9100119, E-Mail: sabine.kurz@lahr.de.

Außenminister Heiko Maas lobte, dass Lahr eine weitere Städtepartnerschaft eingeht und damit einen wichtigen Beitrag zur Völkerverständigung leistet. „Lahr ist mit seinen vielen russischstämmigen Bürgern bestens geeignet, um auf kommunaler Ebene einen Beitrag für lebendige, zukunftsorientierte Beziehungen zwischen Deutschland und Russland zu leisten“, freute sich SPD-Bundestagsabgeordneter Johannes Fechner. Fechner schlug Maas vor, das nächste deutsch-russische Außenministertreffen in Lahr abzuhalten, was Maas wohlwollend zu prüfen versprach.

Offiziell besiegelt (v. l.): Jörg Uffelmann, Sven Täubert, Evgenij Nikolaewitsch Rischov, Wolfgang G. Müller, Klaus Schwarzwälder, Roland Hirsch
Johannes Fechner (l.) und Lahrs Oberbürgermeister Wolfgang G. Müller  (Zweiter v. l.) sowie die beiden Außenminister Heiko Maas (Zweiter v. r.) und Sergei Wiktorowitsch Lawrow (r.) präsentieren die Partnerschaftsurkunde.

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