Subtropische Pflanzen auf der Landesgartenschau
Landschaftsgarten der Partnerstadt Alajuela

Suptropische Pflanzen auf der Landesgartenschau
  • Suptropische Pflanzen auf der Landesgartenschau
  • Foto: Klaus Weber
  • hochgeladen von Daniela Santo

Lahr (st). Wer die Landesgartenschau in Lahr besucht, sollte sich unbedingt auf die Suche nach der versteckten Ecke begeben, die den Besucher in eine besondere Welt der Pflanzen eintreten lässt: Der kleine Landschaftsgarten der Lahrer Partnerstadt Alajuela (Costa Rica) im Bürgerpark zeigt rund um den landestypischen Vulkan eine Reihe interessanter Exoten. Diese subtropischen und tropischen Pflanzen sind aufgrund der außergewöhnlichen Temperaturen, welche in der letzten Zeit in Lahr herrschten, zu besonderer Blüte und Schönheit herangewachsen.

Da ist zum einen der Mastixstrauch, auch wilde Pistazie genannt. Die Rinde des dichtästigen Strauchs liefert das Mastixharz. Es wird zu Heilzwecken verwendet, dient aber auch zum Würzen von Wein oder Schnaps. Oder die weiße Sapote, die aus den subtropischen Hochlagen Zentralamerikas stammt. Dort wird sie auch Eiscreme-Frucht genannt, denn die reifen Früchte verzaubern mit dem Aroma von weißer Schokolade und Banane. Allen Freunden von Zimmerpflanzen ist auch die Efeutute bekannt. Die Pflanzenart aus der Familie der Aronstabgewächse ist die perfekte Grünpflanze zur Verschönerung von Innenräumen.

Besonders beliebt ist ebenfalls die Paradiesvogel-Blume. Die wertvolle Kübelpflanze verschönt Terrasse und Balkon mit ihren extravaganten exotischen Blüten. Nicht unbedingt für den heimischen Garten geeignet ist der Mangobaum. Er kann bis zu 30 Meter hoch werden und fühlt sich bei Wärme und hoher Luftfeuchtigkeit am wohlsten. Der Mangobaum wird häufig kultiviert, liefert Obst sowie Öl und steht als Schattenspender in den Parks von Alajuela. Weniger bekannt ist der gewöhnliche Pfefferbaum (Schnips Molle). Diese Zierpflanze aus Zentralamerika und Mexiko besticht vor allem durch das zierende Laub. Interessant ist auch die echte Guave. Sie zählt zu den antiken Obstgehölzen, die in Südamerika seit tausenden von Jahren angebaut werden. Das Fruchtfleisch der delikaten Tropenfrüchte kann weiß, gelb oder rosé gefärbt sein, schmeckt intensiv, süß und duftet sehr gut.

Daneben ist die krautige Kardamompflanze zu sehen. Ihre Samenkapseln sind neben Safran und Vanille eines der teuersten Gewürze der Welt. Kardamom gehört zur Familie der Ingwergewächse und ist besonders in der asiatischen Küche sehr beliebt. Vor allem in den arabischen Ländern wird dem Kardamom jedoch eine aphrodisierende Wirkung nachgesagt.

Natürlich darf für ein tropisches Land wie Costa Rica die Fächerpalme nicht fehlen. Hier steht eine Zwergwale, die in der freien Natur Wuchshöhen von vier bis sechs Metern erreichen kann. Ihre Blattknospen kann man wie Gemüse essen. Doch damit nicht genug: Die Fasern, die den Stamm umhüllen, werden auch „vegetabilisches Rosshaar“ genannt und als Polstermaterial oder für die Herstellung von Besen genutzt.

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