In Meißenheim
Sandra Boser zum Antrittsbesuch bei Bürgermeister Lange

Bürgermeister Bodo Lange (v. l.), Sandra Boser MdL und Ortsvorsteher Hugo Wingert | Foto: Büro Sandra Boser MdL
  • Bürgermeister Bodo Lange (v. l.), Sandra Boser MdL und Ortsvorsteher Hugo Wingert
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Meißenheim (st) Sandra Boser MdL, stellvertretende Fraktionsvorsitzende der Grünen im Landtag von Baden-Württemberg, war jetzt bei Bürgermeister Bodo Lange in Meißenheim zum Austausch. Neben dem allgemeinen Austausch stand auch die Besichtigung des Feuerwehrhauses in Kürzell auf dem Programm. Mit dabei war auch der Ortsvorsteher Hugo Wingert.

Bürgermeister Bodo Lange empfing die Abgeordnete am Rathaus in Kürzell und zeigte ihr zu Beginn des Treffens das in die Jahre gekommene Feuerwehrhaus. Neben erheblichen Platzproblemen entspräche das bestehende Gebäude an der Kürzeller Hauptstraße in vielen Bereichen nicht mehr den modernen Anforderungen an den Dienstbetrieb. Daher treibe die Gemeinde die Planungsphase aktiv voran, um zeitnah moderne Schulungsräume, Umkleiden und normgerechte Stellplätze für den Fuhrpark zu realisieren, erklärte Bürgermeister Bodo Lange. Jedoch stelle dies eine erhebliche finanzielle Kraftanstrengung dar, weshalb eine Unterstützung durch das Land von entscheidender Bedeutung sei. Boser unterstrich die Notwendigkeit einer modernen und attraktiven Rettungsinfrastruktur für die Sicherheit vor Ort.

Beim anschließenden Austausch im Rathaus informierte Bürgermeister Bodo Lange über die voranschreitenden Planungen für den Hochwasserrückhalteraum Ichenheim–Meißenheim–Ottenheim (IMO) im Rahmen des Integrierten Rheinprogramms (IRP). Um das Aufsteigen des Grundwassers in den Kellern der tiefer gelegenen Ortslagen zu verhindern, seien Planungen für den Bau einer leistungsfähigen Brunnengalerie vorgesehen. Hierbei stehe man in enger Abstimmung mit dem Regierungspräsidium Freiburg, so Lange.

Weitere Themen waren das Vorhaben, den Lärmschutzwall an der Autobahn mit Photovoltaik auszustatten und der Wunsch des Radwegausbaus nach Schuttern. Boser unterstrich die Bedeutung dieser Verbindung für den Radverkehr sowie für die Verkehrssicherheit in der Region.

Austausch wichtiger denn je

Die Abgeordnete dankte dem Bürgermeister und dem Ortsvorsteher für den Austausch, der gerade in der aktuellen Situation in der die Kommunen sich befänden, wichtiger sei denn je. Das Land sei sich den Herausforderungen bewusst, das hätten die Entscheidungen der vergangenen Monate deutlich gemacht: „Die Weitergabe von zwei Drittel des Sondervermögens und die aktuelle Entscheidung zur Konjunkturkomponente sind wichtige Signale. Wir wissen aber auch, dass die Finanzbeziehungen zwischen Bund, Länder und Kommunen neu betrachtet werden müssen“, so die Abgeordnete abschließend.

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