Busfahren in Offenburg wird günstiger
Der "Einer" gilt ab 1. August

Ab dem 1. August wird Busfahren in Offenburg günstiger: Reno Beathalter (v. l.), Marco Steffens und Thilo Becke, Fachbereichsleiter Tiefbau/Verkehr
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Offenburg (gro). "Es ist endlich soweit", freut sich Oberbürgermeister Marco Steffens. "Vor eineinhalb Jahren ist die Idee des 'Einer' im Offenburger Nahverkehr im Rahmen der Mobilitätstage entstanden. Nun wird der neue Tarif zum 1. August eingeführt." Aufgrund der Corona-Pandemie war die Einführung um ein Jahr verschoben worden. "Die Menschen sollten ja nicht in Ansammlungen in einem Fahrzeug unterwegs sein", so Steffens.

Mit der Einführung des "Einer" wird das Busfahren im Offenburger Stadtgebiet deutlich günstiger. Der Fahrschein kostet 1,50 Euro und kann direkt beim Busfahrer erworben werden. Noch etwas günstiger ist der "Vierer", eine Streifenkarte, die im Bürgerbüro in Offenburg für vier Euro - also ein Euro pro Fahrt - zu haben ist. Der Grund für diese Staffelung: "Es sollten nicht zu viele Tickets beim Fahrer gekauft werden", erläutert Reno Beathalter von den Technischen Betrieben Offenburg (TBO), denn dann könnte die Taktung im Stadtbussystem gefährdet sein. Auf jeden Fall müssen die neuen Fahrscheine beim Fahrer der Stadtbusse entwertet werden. "Wenn das Angebot gut angenommen wird, dann rüsten wir automatische Entwerter in den Bussen nach", so Beathalter. 

Im Stadtgebiet gültig

Die neuen Fahrkarten gelten von Montag bis Freitag ab 9 Uhr. "Wir wollen den Alternativen wie dem Jobticket keine Konkurrenz machen", stellt Beathalter klar. Samstags, sonn- und feiertags gelten der "Einer" und der "Vierer" in jedem Bus. "Die Tickets gelten für eine einfache Fahrt, ein Umstieg ist möglich. Allerdings sind die Tickets nur 45 Minuten nach dem Abstempeln gültig", weist Beathalter auf die Nutzungsbedingungen hin. Mit den Fahrscheinen kann in allen Bussen, allerdings nur im Offenburger Stadtgebiet mit den Ortsteilen, gefahren werden.

Zum Fahrplanwechsel im Winter soll außerdem die Taktung der Busse erhöht und das Angebot in den Abendstunden verbessert werden. Die Stadt Offenburg investiert 1,8 Millionen Euro pro Jahr in den öffentlichen Nahverkehr. Da die beiden günstigen Tickets subventioniert werden, rechnet die Stadt mit weiteren Mehrkosten von 300.000 bis 350.000 Euro - je nachdem wie gut das Angebot angenommen wird. Hinzu kommen 400.000 Euro für die Kapazitätserweiterung ab dem Fahrplanwechsel. "Das muss natürlich gegenfinanziert werden", so Bürgermeister Oliver Martini. Geplant sei die Parkgebühren anzupassen. Allerdings nicht vor 2023, da die Innenstadt noch unter den Folgen des Lockdowns leide.

Autor:

Christina Großheim aus Offenburg

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